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Gemeinde Kirchheim in Unterfranken  |  E-Mail: verwaltungsgemeinschaft@kirchheim-ufr.de  |  Online: http://www.kirchheim-ufr.de

Aktuelles aus dem Gemeinderat - Sitzung 28. März 2017

 

 

Kurz notiert aus der Sitzung des Gemeinderats vom 28.03.2017:

 

 

Aufstellung des Bebauungsplans „Kirchheim-Süd“ und 6. Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Kirchheim

 

In der Sitzung vom 21.04.2016 wurde vom Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans „Kirchheim-Süd“ beschlossen. In der Sitzung vom 17.11.2016 wurden u.a. die Ergebnisse der frühzeitigen Beteiligungsrunde vorgestellt und die erste Abwägung gemäß dem Vorschlag vom Stadtplanungsbüro Wegner vorgenommen. Ebenso wurde der Entwurf des Bebauungsplans „Kirchheim-Süd“ und der Umweltbericht gebilligt.

 

Daraufhin wurde durch die Verwaltung die Beteiligung der Öffentlichkeit, der Träger öffentlicher Belange und der Nachbarkommunen gemäß der Bestimmungen der Baugesetzgebung durchgeführt. Die Ergebnisse lagen nun vor und wurden vom Büro Wegner eingearbeitet.

 

Insbesondere die notwendigen Abklärungen hinsichtlich der Stellungnahme des Wasser-wirtschaftsamtes bezüglich des Hochwasserschutzes und der Entwässerung sowie die damit notwendigen Erhebungen und Planungen führten zu dem nicht unerheblichen Zeitverzug.

 

Herr Wegner stellte anhand einer Präsentation die Abwägungsvorlage, die Begründungen und den Umweltbericht zum Bebauungsplan und zur 6. Änderung des Flächennutzungsplanes vor und erläuterte diese ausführlich.

 

Die eingegangenen Stellungnahmen wurden vom Gemeinderat zur Kentniss genommen.

 

Insgesamt gab es 15 Stellungnahmen von Behörden und zwei von Privatpersonen, bis auf eine wurden alle einstimmig abgewogen, die eine mit nur einer Gegenstimme.

 

Nach der Beschlussfassung durch den Gemeinderat wird nun von der Verwaltung die notwendige erneute Beteiligung der Öffentlichkeit, der Träger öffentlicher Belange und der Nachbarkommunen gemäß den Bestimmungen der Baugesetzgebung durchgeführt werden.

 

Herr Wegner stellte fest, dass der Flächennutzungsplan nach Genehmigung zur Rechtskraft gebracht werden kann. Der Bebauungsplan kann erst nach Genehmigung des Flächennutzungsplanes rechtskräftig werden.

 

 

Antrag auf Baugenehmigung der Firma Norma zum Neubau eines Norma-Marktes mit Metzger, inkl. Werbeanlagen

 

Die Firma Norma beantragt die Baugenehmigung für die Errichtung eines Norma-Marktes mit Metzger, inkl. Werbeanlagen auf dem Grundstück in der Mergentheimer Straße.

 

Der Bauantrag ging bereits am 30.09.2016 in der Verwaltung ein, konnte aber wegen der bisher fehlenden Genehmigungsgrundlage noch nicht vom Gemeinderat behandelt werden.

 

Für das Bauvorhaben wurde durch den Gemeinderat der Bebauungsplan „Kirchheim-Süd“ aufgestellt und die notwendige 6. Änderung des Flächennutzungsplans durchgeführt. Die Festsetzungen im Bebauungsplan wurden auf das Vorhaben abgestimmt.

 

Gemäß Abklärung mit dem Landratsamt Würzburg konnte nun der Bauantrag in gleicher Sitzung wie der Bebauungsplan „Kirchheim-Süd“ und die Änderung des Flächennutzungsplans behandelt werden.

 

Die notwendige Zustimmung zu diesem Verfahren lag von der Bauwerberin schriftlich vor.

 

Geplant ist bei diesem Vorhaben, dass eine Verkaufsstätte für eine Lebensmittelfiliale (998,56m²) und einen Metzger (61,55m²) mit einer Gesamtverkaufsfläche von 1.060,11 m² entsteht.

 

Die Gesamtfläche des Baukörpers inklusiver der Lager und Nebenräumlichkeiten beträgt 1.387,76 m². Die Betriebszeiten sind im Bauantrag zwischen 7 und 21 Uhr angegeben, die tägliche Lkw-Anlieferung erfolgt unter dem Tag wie auch zur Nachtzeit (22 Uhr bis 6 Uhr).

 

Das Gebäude hat eine Gesamtlänge von 58,10 Meter und eine Breite von 27,98 Meter.

Die Zufahrt zum Gelände entsteht am südlichen Ende des Grundstücks, hierzu hat die Gemeinde bereits eine Teilfläche eines Grundstücks von der Flurbereinigungsgenossenschaft erworben. Um die Einfahrt in der geplanten Form umsetzten zu können, wurde auch die Grenze der Ortsdurchfahrt verlegt.

 

Für das Vorhaben soll auf der Außenfläche ein Parkplatz mit 84 Stellplätzen gebaut werden. Wünschenswert wäre, wenn dabei auch eine Ladestation für Elektrofahrzeuge errichtet werden kann. Diesbezüglich gab es bereits Gespräche mit der Firma Norma. Von dort wurde bereits eine grundsätzliche Bereitschaft hierzu erklärt.

 

Am südlichen Ende des Parkplatzes auf Höhe der Zufahrt soll ein Werbepylon mit 5,30 m Höhe gebaut werden.

 

Die Erschließung mit Straße ist gesichert. Für die Zuwegung muss ein Gehweg erstellt werden, hierzu ist bereits das Ingenieurbüro „planungsschmiede“ beauftragt. Dabei soll ein durchgängiger und barrierefreier Zugang ab der Ortsmitte entstehen. Durch das Straßenbaumt Würzburg soll der Bereich vor dem Bauvorhaben mit einem beleuchteten Fußgängerübergang und einer Verschwenkung der Fahrbahn umgestaltet werden.

 

1. Bürgermeister Jungbauer erklärte die Pläne anhand einer kurzen Präsentation.

 

Der Gemeinderat stimmte dem Bauantrag einstimmig zu.

 

 

Haushalt 2017 und Investitionsprogramm 2016 bis 2020

 

In einer Sitzung des Finanzausschusses wurde der von der Verwaltung ausgearbeitete Entwurf des Haushalts 2017 vorbesprochen. Der Gemeinderat stimmte dem vom Ausschuss bearbeiteten Haushalt nun einstimmig zu.

 

Im Haushaltsjahr 2016 konnte der allgemeinen Rücklage, quasi dem Sparbuch der Gemeinde, voraussichtlich ein Betrag von 260.000 Euro zugeführt werden. Der Stand der allgemeinen Rücklage beläuft sich somit auf ca. 3.140.000 Euro, ein weiterer Rekordwert für die Gemeinde. Im Angesicht der anstehenden Maßnahmen und Projekte ist eine gut gefüllte Rücklage aber auch dringend erforderlich.

 

Der gemeindliche Haushalt gliedert sich in zwei Teile, dem Verwaltungs- und Vermögenshaushalt. Im Verwaltungshaushalt werden Einnahmen wie Steuern, Gebühren und Zuweisungen verbucht und die Ausgaben für Personal, Umlagen für Verwaltungsgemeinschaft, Kreisumlage oder auch Unterhaltsmaßnahmen abgebildet. Im Vermögenshaushalt werden die Investitionen der Gemeinde abgebildet, wie z.B. größere Straßensanierungen, Erschließung Neubaugebiet, Grunderwerb oder Neuanschaffungen über einem Wert von je 400,- Euro.

 

Die Schlüsselzuweisungen vom Freistaat Bayern haben sich unter anderem wegen der gestiegenen Steuerkraft der Gemeinde Kirchheim um ca. 70.000 € verringert, die Kreisumlage an den Landkreis erhöht sich um knapp 51.000 €, trotz der Senkung des Kreisumlagesatzes auf

40 %.

 

Aus dem Verwaltungshaushalt müssen die Ausgaben des Vermögenshaushaltes erwirtschaftet werden. Ist dies nicht möglich, müssten Kredite aufgenommen werden. Die geplante Zuführung vom Vermögens- in den Verwaltungshaushalt beträgt planmäßig 123.300 Euro. Eine Kreditaufnahme für 2017 ist aufgrund der zahlreichen Projekte in Höhe von 1.600.000 Euro vorgesehen. Allerdings ist diese Kreditaufnahme eher vorsorglich zu sehen, damit im Falle einer Veränderung auf dem Zinsmarkt im Hinblick auf die notwendigen Investitionen im Finanzzeitrum reagiert werden kann.

 

Insgesamt beläuft sich das gesamte Haushaltsvolumen auf 7.608.500 Euro. Der Verwaltungshaushalt beträgt 3.684.000 Euro, der Vermögenshaushalt 3.924.500 Euro. Im Vorjahr lagen der Gesamthaushalt bei 6.437.200 Euro, der Verwaltungshaushalt bei 3.512.000 Euro und der Vermögenshaushalt bei 2.924.600 Euro.

 

Der wiederum starke Anstieg des Haushaltsvolumens in diesem Jahr ist den zahlreichen Projekten wie der Erschließung des Neubaugebiets „Am Schoppen“ (1.129.000 Euro), der Errichtung des interkommunalen Bauhofs (891.400 Euro) und der Sanierung der Garten- und Siedlungsstraße (585.800 Euro) zuzuschreiben, um nur die drei größten Einzelposten zu nennen. Für diese Projekte sind auch im kommenden Jahr noch weitere Mittel zur Realsierung vorgesehen. Ebenso für die Erneuerung der Sportplatzbrücke (200.000 Euro), Planungskosten für die Anbindung der Norma (50.000 Euor) und Planungskosten für die Einführung der Offenen-Ganztages-betreuung und die Sanierung der Grundschule (100.000 Euro).

 

Die Einnahmen ergeben sich zum Großteil aus Steuern und Zuweisungen. Der Ansatz für die Grundsteuer A wird mit 34.000 Euro berücksichtigt, für die Grundsteuer B mit 198.000 Euro. Für Einnahmen aus der Gewerbesteuer wurden 560.000 Euro als Haushaltsansatz aufgenommen, davon verbleiben ca. 30% bei der Gemeinde. Der Anteil der Einkommenssteuer erreicht den Rekordwert von planmäßig 1.280.000 Euro. Im Vorjahr lag der Ansatz noch bei 1.220.000 Euro, die gute Konjunktur und die niedrigen Arbeitslosenzahlen führen zu diesen Werten. An Umsatzsteuerbeteiligung wird mit 40.000 Euro gerechnet. Die Hundesteuer ist unverändert mit 5.300 Euro veranschlagt. Die Steuerhebesätze wurden zuletzt im Haushaltsjahr 2003 erhöht und bewegen sich im Landkreisdurchschnitt, teilweise leicht darüber.

 

Die Gemeinde erhält vom Freistaat Bayern Schlüsselzuweisungen, welche zur Aufstockung der Finanzmasse dienen. Die Zuweisungen sind quasi eine Finanzhilfe und ein Ausgleich zwischen stärkeren und schwächeren Kommunen. Als Verteilungsgrundlage werden die Landesanteile an der Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Umsatzsteuer und der Gewerbesteuerumlage (Verbundmasse) herangezogen und die Gemeinden anhand dieser Kenndaten verglichen. In diesem Jahr erhält Kirchheim 258.900 Euro. Die Verringerung um ca. 70.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr hängt unter anderem mit der gestiegenen Steuerkraft der Gemeinde im Vergleich mit den anderen Landkreiskommunen zusammen, obwohl der Freistaat auch in diesem Jahr die Mittel kräftig erhöht hat. Die Steuerkraft der Gemeinde liegt um 16% höher, als vergleichbare andere Gemeinden in Bayern. Aufgrund der hohen Einnahmen kann die Staatsregierung den Kommunen ca. 3,29 Milliarden Euro an Mitteln zur Verfügung stellen. Zusätzlich dazu gibt es noch eine Investitionspauschalemit 126.500 Euro, der Freistaat Bayern beweist sich also wiederholt als verlässlicher Partner der Kommunen.

 

Die Personalausgaben betragen im laufenden Haushaltsjahr voraussichtlich 413.000 Euro (Vorjahr 397.000 Euro), mögliche tarifliche Erhöhungen wurden berücksichtigt. Die Steigerung ist insbesondere auch der Einstellung eines zusätzlichen Arbeiters im gemeindlichen Bauhof geschuldet.

An Unterhaltsmaßnahmen für Grundstücke und Gebäude werden 29.100 Euro angesetzt. Der Ansatz für den Unterhalt des Kanalnetzes ist mit 90.000 Euro, der Unterhalt der Wasserversorgungseinrichtung mit 20.000 Euro und der diesjährige Unterhalt der Ortsstraßen mit 100.000 Euro berücksichtigt.

 

Für soziale Einrichtungen (überwiegend Kindertageseinrichtungen) sind im laufenden Jahr Ausgaben von 522.600 Euro geplant, im Vorjahr lagen diese noch bei 503.600 Euro. Für den Verlustausgleich der beiden Trägervereine der Kindergärten sind vorsorglich 30.000 Euro eingestellt. Nach derzeitigem Stand wird heuer kein Defizitausgleich notwendig sein, da die Trägervereine Johanniszweigverein und St. Anna Vereine eine sehr gute Arbeit abliefern!

 

Der Zuschussbedarf der Gemeinde für den Betrieb der Kindertageseinrichtungen hat sich in den letzten Jahren auch aufgrund der gestiegenen Betreuungszeiten erheblich gesteigert. Musste die Gemeinde aus eigenen Mitteln im Jahr 2012 180.000 Euro für die Kinderbetreuung zahlen, so sind es in diesem Jahr bereits 230.000 Euro. Innerhalb von 5 Jahren ist dies eine Steigerung von 50.000 Euro, diese Summe ist zusätzlich aus dem allgemeinen Haushalt aufzubringen. Die sehr gute Arbeit der Trägervereine hat keinen Einfluss auf diese Kostensteigerung. Gäbe es die beiden Vereine als Träger der Kindertageseinrichtungen nicht, wäre der Finanzbedarf für die Gemeinde noch höher.

 

Für das Schwimmbad gibt es in diesem Jahr erstmal einen Zuschuss vom Landkreis Würzburg in Höhe von 10.000 Euro die vom Landkreis zu erwarten sind. Dieser Zuschuss konnte maßgeblich vom 1. Bürgermeister Björn Jungbauer über einen Antrag im Kreistag erreicht werden. Der Zuschuss deckt somit ca. ¼ des jährlichen Defizits des Schwimmbads.

 

Die Umlagen für den Grundschul- und den Abwasserzweckverband belaufen sich auf 211.000 Euro, die Verwaltungsumlage für die Verwaltungsgemeinschaft beträgt 358.600 Euro. Die Kreisumlage erhöht sich um gut 51.000 Euro auf 841.000 Euro

 

Für den zu erwartenden Zinsaufwand sind 32.100 Euro eingestellt, ordentlich getilgt werden 101.601 Euro Schulden. Der Gesamtschuldenstand zum 31.12.2016 belief sich auf 843.667 Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde betrug zum Ende des Jahres 2016 bei 2.153 Einwohnern ca. 390 Euro. Der Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegt bei etwa 700 Euro. Die Gemeinde setzte bisher ihren Konsolidierungskurs trotz hoher Investitionen und Ausgaben für den Unterhalt konsequent und nachhaltig fort!

 

Als Staatliche Zuwendungen werden in diesem Jahr 50.000 Euro Zuschuss vom Bund für die Erstellung des Masterplans für den Breitbandausbau erwartet. In den kommenden Jahren sollen


Für die Veräußerung von gemeindlichen Grundstücken im Neubaugebiet „Am Schoppen“ sind in diesem Jahr Einnahmen in Höhe von 40.000 Euro und in den kommenden drei Jahren in Höhe von 890.000 Euro eingeplant. Mit diesen Einnahmen ist kalkuliert, dass in etwa die Hälfte der 31 gemeindlichen Grundstücke veräußert werden. Die restlichen Grundstücke stellen einen Wert nach derzeitiger Schätzung von 930.000 Euro dar. Sollten alle gemeindlichen Grundstücke veräußert werden, könnten die Gesamtkosten für das Neubaugebiet in Höhe von etwa 2.000.000 Euro über den Grundstücksverkauf gedeckt werden.

 

An Baumaßnahmen sind auszugsweise vorgesehen: Anbau Bürgerheim Gaubüttelbrunn 255.000 Euro, Neugestaltung Seegässchen 20.000 Euro, Rekultivierung Erdaushubdeponie 15.000 Euro, Sanierung Friedhofsmauer Kirchheim 15.000 Euro, Urnenwand Friedhof Gaubüttelbrunn 10.000 Euro, Neugestaltung von Ortsflächen 7.500 Euro.

Mittel für sonstige Inventionen sind vorgesehen für neues Mobiliar für die Turnhalle 12.500 Euro, Elektrofahrrad für die Verwaltung 3.000 Euro, Mobile Geschwindigkeitsmessanlagen 7.500 Euro, Zuschüsse für die Kindergärten für die Gestaltung der Außenbereiche 12.500 Euro, Anschaffung eines Bürgerbusses 20.000 Euro und Transporter für den Bauhof 20.000 Euro.

 

Im weiteren Finanzplanungszeitraum bis 2020 sind weitere Mittel (ohne die bereits voran genannten Summen!) in einem Umfang von 7,8 Millionen Euro hinterlegt. Der Grund sind hierfür die zahlreichen Baumaßnahmen wie Erneuerung der Sportplatzbrücke, Sanierung der Ortsverbindungsstraße Gaubüttelbrunn-Kirchheim. Nicht darin enthalten sind mögliche Kosten für die Einführung der Offenen Ganztagesschule und die daraus resultierenden Kosten!

Durch Einnahme aus Fördermitteln, Anliegerbeiträge und Grundstücksverkäufen werden ca. 3,6 Millionen Euro erwartet. Die Gemeinde muss als 4,2 Millionen aus eigenen Mitteln aufbringen. Nach derzeitigem Stand ist dies möglich, schmälert allerdings den Spielraum für weitere Investitionen erheblich.

 

Die allgemeine Rücklage hatte Ende 2016 einen Stand von ca. 3.140.000 Euro. Die genannten umfangreichen und notwendigen Maßnahmen können nur durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von 1.260.800 Euro finanziert werden, ggf. mit der Kreditaufnahme Es ist aber unwahrscheinlich, dass alle geplanten Projekte in diesem Jahr abgeschlossen und umgesetzt werden können. Ob die Kreditaufnahme daher wirklich in diesem Umfang notwendig ist, bleibt abzuwarten. Trotz der geplanten Entnahme verbleiben in der Rücklage noch knapp 1.800.000 Euro.

 

Die Einnahmen sind seit einigen Jahren auf einem stabilen und hohen Niveau. Es bleibt daher zu hoffen, dass die stabile wirtschaftliche Lage und damit auch der hohe Beschäftigungsgrad weiterhin anhalten. Der kontinuierliche Abbau der Verschuldung muss daher trotz niedriger Zinsen beibehalten werden, um Spielräume für die Zukunft zu schaffen.

 

Weiter bleibt zu hoffen, dass nach der Erschließung des Baugebietes „Am Schoppen“ eine ausreichende Nachfrage nach den gemeindlichen Bauplätzen besteht, um die hohen Ausgaben und den Grundstückerwerb für dieses Projekt zu refinanzieren.

 

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Gemeinde über einen soliden Haushalt verfügt. Der Spielraum für wichtige Investitionen ist vorhanden, es gibt dafür aber auch Bedarf.

 

Auch der Unterhalt des Gemeindeeigentums wird nicht vernachlässigt, sondern auf hohem Niveau weitergeführt. Der Gemeinderat und die Verwaltung müssen daher auch in Zukunft weiter sparsam und mit Augenmaß wirtschaften.

 

Der Gemeinderat hat seine Hausaufgaben gemacht und es wird dort investiert, wo es nötig ist.

 

Es bleibt abzuwarten, ob alle geplanten Maßnahmen auch wirklich umgesetzt werden können, da alle Projekte auch für die Verwaltung eine große zusätzliche Belastung darstellen.

 

 

Umgestaltung der Außenanlage und Einrichtung eines Spielbereichs für Kleinkinder am Kindergarten St. Anna Gaubüttelbrunn

 

Der St. Anna-Verein e.V. Gaubüttelbrunn stellte einen Antrag für die Einrichtung des von der Fachaufsicht geforderten Kleinkindbereichs und der Umgestaltung des Außenbereichs.

 

Die Arbeiten sollen bereits jetzt im Frühjahr umgesetzt werden. Die Frist zur Umgestaltung des Kleinkindbereichs durch die Fachaufsicht am Landratsamt Würzburg wurde bis zum 31.07.2017 gesetzt.

 

Der St. Anna Verein plant folgende Maßnahmen:

 

  • Umgestaltung des Außenbereichs für Kleinkinder (Kosten ca. 1950,- Euro)
  • Aufstellung eines Sonnenschutzes für den Kleinkindbereich (Kosten ca. 500,- Euro)
  • Neubau eines Spiel- und Geräteunterstands (Kosten ca. 3800,- Euro)
  • Neugestaltung Teile des Außenbereichs mit Pflaster- und Pflanzarbeiten (Kosten ca. 2000,- Euro)
  • Kosten für Bagger und Entsorgung (ca. 1950,- Euro)
  • Elektrifizierung der Unterstellhalle (ca. 1300,- Euro)

 

Gesamtkosten gerundet: 14.000 Euro

 

Die genannten Summen sind brutto und umfassen meist nur den Materialeinsatz, da die Arbeiten zum Großteil von Vereinsmitgliedern und der Elternschaft erbracht werden sollen. Vom Verein wird gerechnet, dass hierfür 250 Arbeitsstunden notwendig sind.

 

Vom St. Anna-Verein ist ein Zuschussantrag für die Arbeiten bei der Finanzkammer der Diözese Würzburg gestellt worden. Bei früheren Maßnahmen hat diese sich mit 20 % an den Gesamtkosten beteiligt, wenn die politische Gemeinde sich mit 2/3 an den Kosten beteiligt.

 

Der 2/3 Gemeindeanteil an den Gesamtkosten beträgt rund 9.240 Euro.

 

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass dieser Zuschuss an den St. Anna Verein gewährt wird.

 

 

Sachstand Neubaugebiet „Am Schoppen“

 

Der Umlegungsbeschluss ist mittlerweile rechtskräftig. Kürzlich gab es ein Gespräch der Eigentümer gemeinsam mit Herrn Henfling vom Erschließungsträger KFB, Herrn Bauer vom Büro plan2o und der Verwaltung bezüglich der Art und Weise der Erschließung.

 

 

Förderung des Schwimmbads durch den Landkreis Würzburg

 

Derzeit wird vom Landratsamt Würzburg das Förderprogramm für die Schwimmbäder im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe erarbeitet.

 

Der Kreistag hat hier auf Antrag der CSU Kreistagsfraktion pro Haushaltsjahr 200.000 Euro für alle 13 Schwimmbäder im Landkreis vorgesehen. Der Antrag wurde maßgeblich von 1. Bürgermeister Björn Jungbauer vorbereitet. Es wird davon ausgegangen, dass die Gemeinde Kirchheim ab sofort ca. 10.000 Euro jährlich als Zuschuss vom Landkreis bekommt.

 

Somit würden bei einem angenommenen Defizit von 40.000 Euro ein Viertel vom Landkreis getragen werden. Im Gegenzug für die Förderung muss die Gemeinde auf die Erstattung für die Ferienpassbesucher verzichten. Im Jahr 2014 waren dies 71,55 Euro, 2015 waren es 765,75 Euro, im Jahr 2016 waren es 561,15 Euro.

 

Im letzten Jahr gab es für Besucher mit Ehrenamtskarte 26,- Euro Erstattung. Die für die Förderung notwendige Vereinbarung wurde zwischenzeitlich mit dem Landratsamt geschlossen.

 

 

Sanierung der Garten- und Siedlungsstraße

 

Es fand das Vergabegespräch mit der Fa. Hanika statt. Dabei wurde festgelegt, dass die Bauarbeiten in der Gartenstraße am 18.04.2017 beginnen werden, die Bauzeit ist mit 3 Monaten geschätzt. Im Anschluss erfolgen die Arbeiten in der Siedlungsstraße.

 

Dort wird auf das komplette Ausbrechen der Schwarzdecke im ersten Zug verzichtet und die Tiefbauarbeiten im Straßenbereich (Wasser, Kanal) über Kopflöcher erledigt. Dies führt zu geringfügig höherem Aufwand durch Asphaltschneidearbeiten, allerdings besteht keine Gefahr zur Verschlechterung des Untergrunds durch Regen und andere Witterungseinflüsse.

 

Nach Abschluss wird dann die Schwarzdecke großflächig entfernt und der neue Überzug eingebaut. Mit Baubeginn in der Siedlungsstraße wird im Juli gerechnet.

 

Die Anlieger der Gartenstraße wurden entsprechend in einer Infoversammlung unterrichtet, eine entsprechende Versammlung für die Siedlungsstraße findet noch vor dem Beginn der Bauarbeiten dort statt.

 

 

Durchlass Rimbach zur Egenburg

 

Kürzlich wurde die Leitplanke verbaut und die besprochenen Anböscharbeiten erledigt. Es erfolgen nun noch die Anpflanzung und der Einbau der Absturzsicherung zum Bach hin. Herr Robert Fleischmann erklärte sich bereit, dass er der Gemeinde eine Sitzbank für die anzulegende Fläche spendieren wird.

 

 

 

Termin:

 

Sitzung Gemeinderat 18.05.2017 19:30 Uhr

Sitzung Gemeinderat 01.06.2017 19:30 Uhr

 

 

Die Bevölkerung ist zu den Sitzungen herzlich eingeladen! Die Tagesordnung zu den Sitzungen finden Sie in den gemeindlichen Schaukästen oder auf der Internetseite der Gemeinde.

 

 

 

 

 

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