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Gemeinde Kirchheim in Unterfranken  |  E-Mail: verwaltungsgemeinschaft@kirchheim-ufr.de  |  Online: http://www.kirchheim-ufr.de

Aktuelles aus dem Gemeinderat - Sitzung 6. April 2017

 

 

Kurz notiert aus der Sitzung des Gemeinderats vom 06.04.2017:

 

 

Vorstellung der Konzeption zur fußläufigen Anbindung des Gebiets "Kirchheim-Süd"

 

In der Sitzung vom 23.03.2016 beauftragte der Gemeinderat das Büro „planungsschmiede“ mit der Erstellung der Konzeption für die fußläufige Anbindung des Gebiets „Kirchheim-Süd“ und hierbei insbesondere des Lebensmittelmarktes.

 

Die fußläufige Anbindung ist Teil der Genehmigung der Firma Norma und ein maßgeblicher Punkt zur Erlangung von Baurecht.

 

Zwischenzeitlich liegt eine mit dem Staatlichen Bauamt abgestimmte Version vor, welche Herr Braun vom Büro „planungsschmiede“ anhand einer Präsentation vorstellte und die Konzeption erläuterte. Die Planung sieht vor, dass in der Mergentheimer Straße auf der ortsauswärts linken Seite ein durchgängiger und breiter Gehweg entsteht.

 

Bei den bisherigen Gesprächen stellte sich heraus, dass das Staatliche Bauamt auf einer Restfahrbahnbreite für den Straßenverkehr von 6,50 Meter besteht. Unter Umständen ist in einem Teilbereich eine Restbreite von 5,50 Meter möglich. Der geplante Gehweg hat im gesamten Verlauf meist eine Breite von annähernd 2 Meter, an einer Stelle eine Breite von 1,60 Meter.

 

An einigen Stellen, insbesondere im Bereich der Engstelle (Mergentheimer Straße 12-14) und auf Höhe des Anwesens (Gartenstraße 3 und Mergentheimer Straße 1) wäre Grunderwerb notwendig. Es ist allerdings zu bezweifeln, dass dieser im benötigten Umfang aufgrund der räumlichen und örtlichen Situation möglich ist.

 

Herr Braun erläuterte, dass es dem Straßenbauamt wichtig sei, eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse zu erzielen. Deshalb muss die Gemeinde nachweisen können, dass Gespräche bezüglich des Grunderwerbs geführt wurden, auch wenn diese dann ohne Zusagen bleiben.

 

1. Bürgermeister Björn Jungbauer hatte zwischenzeitlich auch Kontakt mit dem Straßenbauamt. Nach Beschluss im Gemeinderat wäre mit dem Straßenbauamt zu besprechen, wie der Gehweg ausgeführt werden soll. Das bisherige Straßenbegleitgrün im Eigentum des Straßenbauamtes würde nach einem Ausbau von der Gemeinde übernommen werden.

 

Falls der Gehweg entlang der Mergentheimer Straße in Angriff genommen werden soll, muss die Gemeinde als Bauherrin fungieren. Sinnvoll wäre es, die Angelegenheit auch im Hinblick auf den Bau der Norma zeitnah anzugehen. Ebenfalls ließ das Straßenbauamt erkennen, dass im Zuge eines Gehwegbaus auch die Straße in diesem Bereich komplett erneuert wird. Eine Absichtserklärung des Straßenbauamts zur Verwirklichung liegt bereits vor. Die Kosten für den Straßenbau werden alleine vom Staatlichen Bauamt getragen, da die Mergentheimer Straße eine Ortsdurchfahrt der Staatsstraße ist. Für die Anlieger entstünden für den Straßenbau keine Kosten.

 

Das Staatliche Bauamt brachte klar zum Ausdruck, dass es keine Erneuerung der Ortsdurchfahrt gibt, wenn kein durchgehender Gehweg gebaut wird.

 

Für einen nur teilweisen Ausbau des Gehwegs gibt es keine Förderung

 

Im Gremium gab es eine ausführliche Diskussion unter anderem bezüglich der Linienführung, der Art der Ausführung und dem zeitlichen Vorgehen. Insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass für den Ausbau des Gehwegs Anliegerbeiträge anfallen werden.

 

Man war sich einig, dass nun im nächsten Schritt die Kosten für das Projekt berechnet werden. Dies war bisher nicht möglich, da es in den Planungen zu viele Unwägbarkeiten gab. Danach muss der Gemeinderat entscheiden, wie mit dem Ausbau umgegangen werden soll.

 

Einig war man sich im Gemeinderat, dass ein möglicher Gehweg auf der ortsauswärts rechten Seite unterhalb der Sportplatzrampe nicht gewünscht wird. Dieser Gehweg würde ca. 50.000 Euro kosten.

 

Mit den betroffenen Anliegern werden nun Gespräche bezüglich des Grunderwerbs geführt. Weiter befindet man sich mit dem Staatlichen Bauamt in weiterer Abstimmung der Planungen.

 

 

Sanierung der Ortsverbindungsstraße Gaubüttelbrunn – Kirchheim – Sachstand und Vorstellung einer möglichen Trassenführung

 

Das Ingenieurbüro „plan2o“ wurde in der Sitzung vom 05.07.2016 durch den Gemeinderat mit der Planung der Sanierung der Ortsverbindungsstraße beauftragt.

 

Zwischenzeitlich gab es verschiedene Gespräche mit der Förderbehörde, wie auch dem Ingenieurbüro.

 

Als Zwischenschritt der weiteren Planungen liegt nun eine für die Ortsverbindungsstraße optimierte Trassenführung vor. Dabei wäre Grunderwerb im Umfang von 7061 m² notwendig, davon wären insgesamt 7 Eigentümerinnen und Eigentümer sowie die Flurbereinigungsgenossenschaft Gaubüttelbrunn betroffen. Durch die Veränderung der Trassenführung würden ca. 3036 m² der bisherigen Strecke „frei“ werden, da diese nicht mehr für die neue Straße benötigt werden würden.

 

Abschnittsweise ist die Streckenführung so gewählt, dass eine Entwässerung nicht über Gräben, sondern über Rinnen erfolgt. Die Entwässerung über Rinnen ist als technischer Einbau teurer, die Mehrkosten sind nicht förderfähig. Eine ordentliche Entwässerung für die künftige Straße ist unerlässlich, um Schäden zu vermeiden.

 

Herr Jürgen Bauer vom Büro „plan2o“ erläuterte den aktuellen Planungsstand anhand einer Präsentation. Derzeit hat die Straße eine Breite von ca. 5,50 Meter, künftig soll die Straße 6 Meter breit sein.

 

Geplant ist von Kirchheim kommend den Gehweg vom Ende der Vorstadt ortsauswärts bis zum Feldweg weiterzuführen. Bis zur Kuppe (ehemaliger Wasserhochbehälter) ist eine Entwässerungsrinne auf öffentlichem Grund geplant, da in diesem Bereich viele Anlieger sind. Ab der Kuppe wurde eine Lösung mit Entwässerungsmulden ausgearbeitet. Einige Kurven sollen etwas abgeflacht werden.

 

Alternativ zu Entwässerungsmulden könnten auch Rinnen verbaut werden, was jedoch höhere Kosten verursacht. Diese höheren Kosten sind nicht förderfähig und müssten komplett von der Gemeinde getragen werden. Grundsätzlich hält es Herr Bauer für keine gute Lösung, wenn außerorts die Entwässerung über Rinnen ausgeführt wird.

 

Sollte der Grunderwerb im notwendigen Umfang nicht möglich sein, muss eine alternative Trassenführung im bisherigen Verlauf geplant werden.

 

Im Gemeinderat gab es eine ausführliche Diskussion bezüglich der Linienführung, wie auch dem notwendigen Grunderwerb.

 

Eine Baukostenschätzung ist auf der derzeitigen Grundlage verlässlich kaum möglich.

 

 

Erneuerung der Sportplatzbrücke Kirchheim, Vergabe von Leistungen für die Erstellung eines Baugrundgutachtens

 

Das Büro Hochreither und Vorndran hat wie vom Gemeinderat in der Sitzung vom 07.02.2017 beschlossen im Auftrag der Gemeinde Kirchheim drei Baugrundgutachter zur Angebotsabgabe für die Leistungen Geotechnik - Baugrundgutachten zum Neubau der Sportplatzbrücke aufgefordert.

 

Die GMP-Geotechnik GmbH & Co.KG aus Würzburg hat das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Die Kosten für das Gutachten belaufen sich auf ca. 7.400 Euro, der Gemeinderat vergab den Auftrag eistimmig an das Büro.

 

Zusätzlich zu den nun zu vergebenen Leistungen sind 4 Aufschlussbohrungen notwendig. Die Ausschreibung ist in Vorbereitung. Für die Bohrungen wird mit Kosten von 10.000 Euro bis 12.000 Euro gerechnet.

 

 

Erneuerung der Sportplatzbrücke Kirchheim - Vergabe von Leistungen für die Verkehrsanlagenplanung für den Anschluss des Brückenbauwerks an die bestehenden Straßen

 

Das Büro Hochreither und Vorndran hat wie vom Gemeinderat in der Sitzung vom 16.02.2017 beschlossen, im Auftrag der Gemeinde Kirchheim drei Ingenieurbüros zur Angebotsabgabe für die Leistungen Verkehrsanlagenplanung im Rahmen des Neubaus der Sportplatzbrücke aufgefordert.

 

Das Büro „plan2o“ hat das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Die Kosten für Planungen belaufen sich auf ca. 16.300 Euro der Gemeinderat vergab den Auftrag einstimmig.

 

 

Schwimmbad

 

Derzeit erfolgt die Absprache mit den Badeaufsichten zur Festlegung des Dienstplans. Die Öffnung erfolgt vermutlich Anfang. Mai, je nach Witterung. Die Elektroarbeiten im Kiosk sind weitestgehend abgeschlossen, die neuen Fenster sollen Mitte April eingebaut werden. Das Fundament für die Rutsche ist gesetzt, der Einbau bis Beginn der Badesaison kann funktionieren. Der Schwimmbadförderverein ist eng in die Vorbereitungen der Badesaison eingebunden.

 

Managementplan FFH Gebiete

 

In Kirchheim gibt es ca. 84 ha FFH (Natura 2000) Gebiete. Diese liegen im Bereich des Sellenbergs. Derzeit werden die FFH-Gebiete in Bayern erneut kartiert und die dortigen Arten festgestellt. Vor Ort gibt es im FFH Gebiet ein großes Vorkommen der Gelbbauchunke.

 

Zuständig im hiesigen Bereich ist die höhere Naturschutzbehörde an der Regierung von Unterfranken. Demnächst wird es hierzu ein Informationsgespräch für die betroffenen Grundstückseigentümer, überwiegend Natursteinbetriebe geben.

 

Den genauen Bereich des FFH Gebiets finden Sie über die Internetseite http.fisnat.bayern.de/finweb/

 

 

 

Jugendzentrum/ Container

 

Bezüglich des Jugendzentrums in Kirchheim hat kürzlich erneut ein Gespräch mit den Jugendlichen, den Eltern und dem 1. Bürgermeister Björn Jungbauer stattgefunden. Das JUZ soll weiterhin geöffnet bleiben, die Hausordnung wird entsprechend angepasst.

 

 

Termin:

 

Sitzung Gemeinderat 18.05.2017 19:30 Uhr

Sitzung Gemeinderat 01.06.2017 19:30 Uhr

 

 

Die Bevölkerung ist zu den Sitzungen herzlich eingeladen! Die Tagesordnung zu den Sitzungen finden Sie in den gemeindlichen Schaukästen oder auf der Internetseite der Gemeinde.

 

 

 

 

 

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