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Gemeinde Kirchheim in Unterfranken  |  E-Mail: verwaltungsgemeinschaft@kirchheim-ufr.de  |  Online: http://www.kirchheim-ufr.de

Aktuelles aus dem Gemeinderat - Sitzung vom 21. September 2017

Kurz notiert aus der Sitzung des Gemeinderats vom 21.09.2017

 

 

Niederlegung des Ehrenamtes als Gemeinderat durch Herrn Dr. Peter Mainka und Nachrücken der Listennachfolgerin Frau Ursula Mainka

 

 

Gemeinderat Dr. Peter Mainka teilte mit, dass er aus beruflichen Gründen von seinem Amt als Gemeinderat zurücktritt.

 

Herr Dr. Mainka gehörte dem Gremium seit dem 01.05.2008 an.

 

Der Gemeinderat stellt die Niederlegung fest und entscheidet über das Nachrücken des Listennachfolgers.

 

Nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl ist Frau Ursula Mainka Listennachfolgerin von Gemeinderat Dr. Peter Mainka auf der Liste der Bündnis90/DIE GRÜNEN Bürgerbündnis.

 

Frau Mainka hatte im Vorfeld erklärt, dass sie das Ehrenamt des Gemeinderats annimmt. 1. Bürgermeister Jungbauer vereidigte in der Sitzung Frau Mainka, begrüßte Sie als neue Gemeinderatskollegin im Gremium und übergab ein Willkommensgeschenk.

 

Herr Dr. Mainka konnte aus beruflichen leider nicht an der Sitzung teilnehmen und wird bei entsprechender Gelegenheit noch verabschiedet.

 

 

Änderung der Besetzung der Ausschüsse

 

 

In folgenden Ausschüssen war der ausgeschiedene Gemeinderat Dr. Peter Mainka Mitglied bzw. Stellvertreter:

 

  • Mitglied im Finanzausschuss
  • Mitglied im Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport

 

Folgende Änderungen bei den Ausschüssen ergeben sich daher aufgrund des Wechsels ab sofort:

 

Gemeinderätin Ursula Mainka

  • Mitglied im Finanzausschuss
  • Mitglied im Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport

 

 

Sanierung der Ortsdurchfahrt Mergentheimer Straße in Kirchheim - Ergebnis der Begutachtung der Abwasserleitungen

 

 

In der Gemeinderatssitzung vom 18.05.2017 wurde das Ingenieurbüro IBU mit der Untersuchung der Kamerabefahrungen der Abwasserkanäle beauftragt. Herr Scheidler vom Ingenieurbüro IBU gab hierzu in der Sitzung einen ausführlichen Sachvortrag und stellte den Stand der Sanierungskonzeption anhand einer Präsentation vor.

 

Es wurde bei der Befahrung festgestellt, dass es bei den Haltungen diverse Schadensbilder gibt, welche umgehend, bzw. kurz- und/oder mittelfristig zu beheben sind. Gleiches gilt für die Befahrungsergebnisse der Leitungen. Die Schäden seine laut Herrn Scheidler üblich bei Kanälen diesen Alters.

 

Der Hauptkanal in der Mergentheimer Straße entwässert nicht nur den dortigen Bereich, sondern dient als Anschluss zum Sammler des Zweckverbandes Abwasserbeseitigung Wittigbach auch für den kompletten Bereich Kirchheims nördlich der Bahnstrecke, ausgenommen dem Neubaugebiet „Am Rimbach“. Aufgrund der immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse erscheint aus Sicht der Verwaltung eine hydraulische Betrachtung der Gegebenheiten sinnvoll, da es sich bei der Mergentheimer Straße um eine Hauptleitung handelt. Bei dieser Berechnung wird die Leistungsfähigkeit des aktuellen Kanalnetzes festgestellt. Auf dieser Grundlage kann dann entschieden werden, ob künftig größer dimensionierte Kanäle verbaut werden müssen. Auch vom Ingenieurbüro wird eine hydraulische Berechnung empfohlen, da die bisherigen Daten für die „Schlüsselstelle“ im Ortsnetz von 1977 sind.

 

Vor der hydraulischen Überrechnung muss das zu überrechnende Kanalnetz vermessen und digital aufgenommen werden. Vom Gremium gab es mehrere Nachfragen zur Thematik und eine ausführliche Diskussion.

 

Durch die Verwaltung wurde im Vorfeld geprüft, ob Fördermittel beantragt werden können. Eine Förderung scheidet aus, da die Digitalisierung nicht förderfähig ist.

 

Für den Unterhalt des Kanalnetzes sind mit 90.000 Euro ausreichend Mittel im Haushalt 2017 eingestellt, so dass die Maßnahmen finanziert werden können.

 

Die Kosten für die Sanierung der Kanäle im Zuge der Straßenbauarbeiten im dortigen Bereich würden aus dem allgemeinen Gebührenhaushalt finanziert werden.

 

Der Gemeinderat beschloss bei einer Gegenstimme für die Abwasserleitungen in der Mergentheimer Straße und die daran angeschlossenen Bereiche eine hydraulische Überrechnung vom Ingenieurbüro IBU durchzuführen zu lassen.

 

Weiterhin wurde einstimmig beschlossen, dass die für die hydraulische Überrechnung notwendigen Vermessungsarbeiten durchzuführen sind. Eine entsprechende beschränkten Ausschreibung mit regionalen Anbietern soll dafür durchgeführt werden.

 

Danach wird das Sanierungskonzept für die Abwasserleitungen in der Mergentheimer Straße auf Grundlage der Ergebnisse der hydraulischen Überrechnung zu erstellen.

 

Weiterhin entschied der Gemeinderat einstimmig die Neubeantragung der wasserrechtlichen Einleitungserlaubnis für zwei Regenüberlaufbecken vom Ingenieurbüro IBU durchgeführt zu lassen.

 

 

Sanierung der Ortsdurchfahrt Mergentheimer Straße in Kirchheim - Sachstand

 

 

In der Sitzung vom 18.05.2017 wurde vom Gemeinderat beschlossen, die Ortsdurchfahrt Mergentheimer Straße zu sanieren.

 

Zwischenzeitlich wurden die damals beauftragte Baugrunduntersuchung und Kampfmittelerkundung durchgeführt, ebenso führte das Ingenieurbüro IBU die Auswertung der Kamerabefahrungen durch.

 

Weiterhin gab es durch die Verwaltung weitere Abklärungen bei der Kommunalaufsicht am Landratsamt im Hinblick der notwendigen Beteiligung der Anlieger beim Ausbau des Gehwegs auf Grundlage der gemeindlichen Straßenausbaubeitragssatzung und im Hinblick der Abrechnung der neu zu erstellenden Erschließungsanlagen auf Höhe „Kirchheim-Süd“.

 

Über die Ergebnisse berichtete 1. Bürgermeister Jungbauer in der Sitzung. Die Ortsdurchfahrt wird in Gänze als eine Straße gesehen, auch wenn diese aus mehreren Straßenteilen mit mehreren Straßennamen besteht. Die Ortsdurchfahrt geht von der Sportplatzbrücke auf Höhe „Kirchheim-Süd“ bis Höhe Zeidler & Wimmel Richtung Moos und hat somit eine Länge von knapp 2 Kilometern.

 

Bei einer Straßenlänge von 2 Kilometern müssten gemäß gängiger Rechtsprechung mindestens 500 m saniert werden, um Straßenausbaubeiträge mit den Anliegern abrechnen zu können. Eine weitere Möglichkeit für eine Umlegung bestünde auch, wenn weniger als 500 m saniert werden würden. In diesem Fall müsste dann aber der Rest der kompletten Ortsdurchfahrt in mehrere konkrete Abschnitte in zeitlich kurzer Abfolge saniert werden. Nachdem die Mergentheimer Straße aber weniger als 500 Meter Länge hat und auch die Abschnittsweise Sanierung der kompletten Ortsdurchfahrt ausscheidet, werden nach derzeitigem Stand keine Anliegerbeiträge für die Straßensanierung anfallen.

 

Bei der Neu-Erschließung auf Höhe des Bebauungsplanbereichs „Kirchheim-Süd“ werden die Kosten wie üblich im Verhältnis 90 % (Anlieger) zu 10 % (Gemeinde) umgelegt. Alle im Bebauungsplan liegenden Grundstücke müssen sich an den Erschließungskosten beteiligen.

 

Bei einer Ortseinsicht von Vertretern des Planungsbüros und des 1. Bürgermeisters wurden einige Punkte besprochen und die Ergebnisse in die Planungen übernommen.

 

Über den aktuellen Planungsstand und den weiteren Ablauf informierte Herr Braun vom Ingenieurbüro „planungsschmiede“. Er erläuterte, dass planungsrechtliche Änderungen nicht vorliegen. Um die Planung fertigzustellen fehlt nur noch das Baugrundgutachten. Bezüglich Kampfmittel gibt es keine Erkenntnisse aufgrund der Erkundung.

Die Festlegung der Art und Weise der Sanierung wird der Gemeinderat nach Vorliegen aller Untersuchungsergebnisse in einer der nächsten Sitzungen treffen.

 

 

Sanierung der Siedlungsstraße - Informationen

 

 

Der 1. Bürgermeister gab zum Stand der Sanierungsarbeiten in der Siedlungsstraße aktuelle Informationen, unter anderem auch von den Ergebnissen der Lastplattenversuche. Es ist bereits jetzt erkennbar, dass der Aufbau der Straße wie erwartet nicht den entsprechenden technischen Vorgaben für einen regelgerechten Ausbau entspricht. Dies war im Vorfeld dem Gremium, wie auch den Anliegern bekannt. Aufgrund der gewünschten kostengünstigen Lösung für die Sanierung der Straße wurde jedoch einvernehmlich eine Abweichung vom Regelwerk beschlossen. In einigen Bereichen wo im Vorfeld anhand der Schäden an der Oberfläche, wie auch durch das Bodengutachten festgestellt wurde, dass ein tiefergreifender Austausch notwendig ist, wurde dieser auch durchgeführt. Im größten Bereich der Straße jedoch wird nur die vorhandene Asphaltdecke zurückgebaut und durch eine neue ersetzt.

 

Bei den Lastplattenversuchen wurde auch ein Bodengutachter zur Beratung hinzugezogen. Die bauausführende Firma Hanika wies mit einem Schreiben darauf hin, dass der Unterbau aus deren Sicht wie auch in der Gartenstraße offensichtlich nicht regelgerecht ist.

 

Die Bauarbeiten sollen Mitte Oktober beendet sein, der Bauzeitenplan kann eingehalten werden.

 

Es wurde weiter darüber informiert, dass der Gehweg im Bereich zwischen der Blumen- und Dammbachstraße und im oberen Bereich der Straße zur Schulstraße hin nun doch geöffnet wurde, da die Telekom dort neue Leitungen verlegte. In diesem Zusammenhang wurden nun auch auf kompletter Länge der Siedlungsstraße Leerrohre für die Glasfaserleitungen eingebaut. Entgegen bisheriger Planungen wurden dann auf einer Länge von insgesamt knapp 50 Metern auch dort die Randsteine und der Einzeiler ausgetauscht. Die Mehrkosten belaufen sich dafür auf ca. 5.000 Euro.

 

 

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass das Schreiben der Firma Hanika vom im Hinblick auf die Anmeldung der Bedenken bezüglich des Unterbaus der Straße zur Kenntnis genommen wird. Weiter wurde einstimmig die Beibehaltung der geplanten Bauausführung ohne großflächigen Austausch des Unterbaus beschlossen. .

 

 

Planfeststellung für die Lärmsanierung der Deutschen Bahn AG an der Bahnstrecke im Ortsbereich der Gemeinde Kirchheim

 

 

Die Deutsche Bahn AG (DB AG) plant den Bau von Lärmschutzwänden an einigen Stellen entlang der Bahnstrecke im Ortsgebiet von Kirchheim. Derzeit läuft hierzu bei der Regierung von Unterfranken ein Planfeststellungsverfahren. Die Gemeinde gab als Träger öffentlicher Belange Einwände im Verfahren ab.

 

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass im Hinblick der Einwände auf einen Erörterungstermin verzichtet wird und diese im regulären Verfahren behandelt werden sollen. Von Seiten der Bahn ist geplant den Lärmschutz in Kirchheim im Rahmen der Tunnelbaumaßnahmen in Wittighausen im Jahr 2019 zu errichten.

 

 

Durchführung der Forsteinrichtung für den Gemeindewald ab dem 01.01.2017

 

 

Die Forsteinrichtung ordnet und gestaltet die planmäßige und nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern. Sie ist die Körperschaftswälder gesetzlich vorgeschrieben. Nur alle 20 Jahre erfolgt eine Forsteinrichtung im einzelnen Gemeindewald. Für die Gemeinde Kirchheim war die Forsteinrichtung zum 01.01.2017 durchzuführen.

 

Die Forsteinrichtung besteht aus

 

è Zustandsaufnahme: Ermittlung des Waldzustands = Inventur

è Erfolgskontrolle: Überprüfung und Bewertung der bisherigen Bewirtschaftung = „Wald-TÜV“.

è Planung: Festlegung von Zielen, Maßnahmen u. Nutzungspotential (Hiebssatz) zusammen mit der Kommune.

In der Gemeinderats-Sitzung vom 23.03.2016 beschloss das Gremium, den Sachverständigen Herrn Leo Egg mit der Erstellung der Forsteinrichtung zu beauftragen.

 

Die Forsteinrichtung wurde fachlich durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) begleitet und in Zusammenarbeit mit dem Sachverständigen erstellt. Bei einem Waldbegang des Gemeinderats am wurde die Forsteinrichtung ausführlich vorgestellt.

 

Im Rahmen der Forsteinrichtung wurde auch eine Inventur des gemeindlichen Eichenbestands durch die Waldarbeiter vorgenommen und das Ergebnis von Herrn Egg ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass knapp 4.500 Eichen mit mehr als 50 cm Stammumfang im Gemeindewald stehen, welche als Wertholz angesehen werden können. Laut Herrn Egg ist dies ein außerordentlich hoher Anteil für einen Kommunalwald. Auch der Zustand und der Holzvorrat im Gemeindewald wurden als besonders gut angesehen. Daher können in den kommenden Jahren jährlich 50 Festmeter mehr an Holz geerntet werden. Trotzdem wird der Zuwachs deutlich höher sein, als das was dem Wald an Holz entnommen wird.

 

Die Kosten für die Forsteinrichtung belaufen sich auf knapp 10.500 Euro. Davon hat die Gemeinde Kirchheim 50% zu tragen, die restlichen 50 % werden vom Freistaat Bayern übernommen.

 

1. Bürgermeister Jungbauer gab zur Kenntnis, dass die Einnahmen und Ausgaben inklusive der Personalkosten sich in den vergangenen Jahren annähernd die Waage gehalten haben.

 

Der Gemeinderat nahm die vorgestellte Forsteinrichtung einstimmig zustimmend zur Kenntnis. Dem Forstbetriebsplan Gemeindewald für den Zeitraum von 2017 bis 2036 wird zugestimmt.

 

 

Festlegung der Holzpreise für Brennholz aus dem Gemeindewald

 

 

Im Rahmen des Waldbegangs mit dem Förster Herrn Langguth wurde festgelegt, dass für Durchforstungsholz/Kronenholz (Ster/ Hartholz) wie auch im Vorjahr wieder 23 Euro verlangt werden.

 

Andere Arten von Brennholz können heuer nicht angeboten werden.

 

Auch in diesem Jahr werden wie im Vorjahr wieder ca. 250 Ster Holz für Selbstwerber zur Verfügung stehen. Auch heuer wird die Regelung beibehalten, dass pro Selbstwerber maximal 5 Ster Holz vergeben werden. Sollte in der ersten Vergaberunde weniger Nachfrage nach Brennholz sein, wird im Rahmen einer Nachvergabe die Restmenge an Interessenten aufgeteilt.

 

Die Verfahrensweisen im Hinblick der Aufarbeitung und Abholung, wie auch die Sanktionierung des Befahrens des Walds außerhalb von Rückegassen werden wie in den vergangenen Jahren beibehalten.

 

 

Der Gemeinderat stimmt dem vorgeschlagenen Holzpreis und den Verfahrensweisen einstimmig zu. Die Vergabe der Holzlose wird im November durchgeführt.

 

 

Beschaffung einer Wildkrautbürste für den Bauhof gemeinsam mit der Gemeinde Geroldshausen

 

 

Die Reinigung von Straßenrinnen, aber auch von Plätzen und Wegen wird derzeit meist mit einem speziellen Bürstenaufsatz für den Freischneider durchgeführt. Die Arbeiten sind sehr personal- und zeitintensiv und müssen je nach Witterung in kurzen Abschnitten immer wiederkehrend durchgeführt werden. Zusätzlich dazu kommt seit vergangenem Jahr noch ein Mietgerät zur Behandlung mit Heißwasser dreimal zum Einsatz.

 

Um die Arbeiten mit den Freischneidern reduzieren zu können, ließ man sich eine sogenannte Wildkrautbürste vorführen. Diese kann am John Deere Kleintraktor angebracht werden. Das Ergebnis war mehr als zufriedenstellend, die Arbeiten könnten mit der Maschine auch bei schlechter Witterung durchgeführt werden.

 

Der Gemeinderat Geroldshausen hatte kürzlich beschlossen, eine solche Wildkrautbürste zu beschaffen. Gemäß Beschluss aus der Sitzung würde sich die Gemeinde Geroldshausen gemäß dem Verteilungsschlüssel bei der Verwaltungsgemeinschaft (VG) (ca. 1/3) an den Anschaffungskosten beteiligen, sollte auch die Gemeinde Kirchheim sich an der Beschaffung beteiligen. Somit könnte die Gerätschaft dann bei einer Vereinigung der beiden Bauhöfe in die VG überführt werden. Diese Verfahrensweise wurde auch schon bei der Beschaffung von anderen Gerätschaften angewandt.

 

Der Gemeinderat stimmt dem Kauf der Wildkrautbürste gemeinsam mit Geroldshausen einstimmig zu.

 

Die Wildkrautbürste kostet samt Zubehör knapp 8.200 Euro, von der Gemeinde Kirchheim müssen für den Kauf somit knapp 5.500 Euro aufgebracht werden.

 

Durch den Kauf der Gerätschaft bleibt die Pflicht der Eigentümerinnen und Eigentümer unberührt, die Straßenrinne und den Gehweg vor dem Anwesen von Unkraut zu reinigen.

 

 

Beteiligungsbericht 2016

 

 

Gemäß gesetzlichen Bestimmungen hat die Gemeinde jährlich einen Bericht über Ihre Beteiligungen an Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen.

 

Die Gemeinde Kirchheim ist mit einem Anteil an der Sonnenstrom Bürgerheim Gaubüttelbrunn GbR beteiligt. Diese GbR wurde durch ortsansässige Vereine gegründet und betreibt auf dem Bürgerheim in Gaubüttelbrunn eine Photovoltaikanlage.

 

Der Gemeinderat nahm den Beteiligungsbericht 2016 zustimmend zur Kenntnis.

 

 

Sanierung des Seegsässchens

 

 

Es wurde darüber informiert, dass die Bereiche um ein mögliches Kneipp-Becken gestaltet wurden. Der Bauausschuss wird sich bei einer Ortseinsicht mit der möglichen weiteren Ausgestaltung befassen.

 

 

Schmierereien in Gaubüttelbrunn

 

 

Hiervon waren das Bürgerheim und die Schule betroffen. Der Verursacher konnte zwischenzeitlich ermittelt werden und absolviert nun ein freiwilliges Praktikum im Bauhof. Darüber hinaus musste er die Schmierereien beseitigen.

 

 

Ende der Badesaison im Freibad

 

 

Die Freibadsaison 2017 begann am 21.05. 2017 mit dem Schwimmbadfest uns endete am ersten Schultag nach den Sommerferien, am 12.09.2017.

 

In dieser Zeit wurden 10.941 Badegäste registriert. In diesem Jahr hatte die Gemeinde sechs Beckenaufsichten, zwei Kassenkräfte und eine Reinigungskraft als Saisonkräfte beschäftigt.

 

Für die kommende Saison gibt es Überlegungen zwei Duschen im Umkleidebereich einzubauen. Hierzu finden noch Gespräche mit dem Schwimmbadförderverein statt. Danach müsste der Gemeinderat darüber entscheiden.

 

 

Fundamentarbeiten an Freileitungsmasten zwischen Gaubüttelbrunn und Wittighausen

 

 

Die TransnetBW informierte, dass sich die geplanten Arbeiten an zwei Freileitungsmasten von Oktober 2017 auf Ende Mai 2018 verlängern. Die beiden Masten befinden sich in Gaubüttelbrunn.

 

 

Änderungen bei der Schülerbeförderung zur Gemeinschaftsschule Lauda/Königshofen

 

 

Derzeit wird die Gemeinschaftsschule Lauda/Königshofen umgebaut. Daher findet die Beschulung die kommenden drei Schuljahre in Königshofen statt. Aus der Gemeinde besuchen 10 Kinder die Schule und bekommen gemäß dem Beschluss des Gemeinderats vom 15.01.2015 die Fahrtkosten für den Besuch der Schule auf freiwilliger Basis von der Gemeinde erstattet.

 

Bisher fuhren die Kinder bis zum Bahnhof Lauda, dafür wurde eine Streckenkarte der DB AG (Kosten pro Kind monatlich 70,- Euro) von der Gemeinde gekauft. Nachdem die Kinder nun aber bis Königshofen fahren müssen, reicht diese Streckenkarte nicht aus.

 

Der zusätzliche Kauf von Karten für die notwendigen Busfahrten vom Bahnhof zur Schule käme teurer, als wenn für die Kinder das sogenannte Rhein-Neckar-Ticket (Kosten pro Kind monatlich 83,20 Euro) gekauft wird. Daher werden ab diesem Schuljahr die Rhein-Neckar-Tickets an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben.

 

 

Vorverkauf der gemeindlichen Baugrundstücke „Am Schoppen“

 

 

Bisher liegen für zehn Grundstücke verbindliche Meldungen vor. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde ein Musterkaufvertrag für die Grundstücksgeschäfte beschlossen.

 

 

Sachstand Neubau interkommunaler Bauhof

 

 

Die Baugenehmigung wurde bisher noch nicht erteilt, da das Brandschutzgutachten noch geprüft werden muss. Die erforderlichen Erdarbeiten wurden ausgeführt.

 

 

Funkübertragungsstelle auf der Turnhalle

 

 

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde festgelegt, dass die Duldung des Funkmastes der Telekom auf dem Dach der Turnhalle aufgrund der Anschlussschwierigkeiten beim neuen Mast bis zum 31.03.2018 verlängert wird.

 

 

Errichtung einer Photovoltaikanlage auf der ehemaligen gemeindlichen Erdaushubdeponie am Sellenberg

 

 

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung befasste sich das Gremium erneut mit der Verpachtung der ehemaligen gemeindlichen Erdmülldeponie am Sellenberg. Dort soll eine Photovoltaikanlage (PVA) errichtet werden.

 

Dafür gab es Kontakte mit mehreren Unternehmen und Verhandlungen bezüglich der Nutzung der ehemaligen Erdmülldeponie für ein solches Projekt. Dabei stellte sich heraus, dass das wirtschaftlichste Angebot von der Firma EnBW vorgelegt wurde. Diese möchte dort eine PVA mit einer Leistung von weniger als 750 kWp realisieren, da für den Betreiber hierbei keine Ausschreibung nach der EEG-Umlage notwendig ist. Die Umsetzung ist zeitnah geplant.

 

Die Gemeinde erhält neben einem jährlichen Pachtzins auch eine Einmalzahlung für die Rekultivierung der Erdmülldeponie. Diese ist nach Beendigung der Verfüllung notwendig. Die Kosten für die gesamte Planung, die Aufstellung des Bebauungsplans und der Änderung des Flächennutzungsplans werden von der EnBW übernommen.

 

Das Projekt auf der Erdmülldeponie soll zeitglich mit zwei Vorhaben in Gaubüttelbrunn und Wittighausen umgesetzt werden. Der Gemeinderat stimmt dem Abschluss eines entsprechenden Pachtvertrags mit der EnBW einstimmig zu.

 

Offen ist derzeit noch, ob sich die Gemeinde an der PVA finanziell beteiligt. Ob sich die Bevölkerung über eine Bürgerenergiegenossenschaft oder eine ähnliche Gesellschaftsform beteiligen kann ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

 

Termin:


Die nächste Sitzung des Gemeinderats ist am 23. November 2017 um 19:30 Uhr im Rathaus.

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