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Gemeinde Kirchheim in Unterfranken  |  E-Mail: verwaltungsgemeinschaft@kirchheim-ufr.de  |  Online: http://www.kirchheim-ufr.de

Aktuelles aus dem Gemeinderat - Sitzung vom 22. November 2018

 

Kurz notiert aus der Sitzung des Gemeinderats vom 22.11.2018.

 


 

Energiecoaching Plus 2018 - Teilnahme der Gemeinde am Beratungsprogramm –

Vorstellung des Abschlussberichts

 

Die Gemeinde Kirchheim wurde mit neun weiteren Kommunen in Unterfranken von der Regierung von Unterfranken für die Teilnahme am kostenlosen Förderprojekt „Energiecoaching_Plus“ nach einer entsprechenden Bewerbung der Verwaltung ausgewählt.

 

Mit dem Förderprojekt „Energiecoaching_Plus in Unterfranken“ soll eine intensivierte Beratung die Gemeinden motivieren, weitere Schritte bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort zu gehen. Die Gemeinde wurde im Programm von Energieberatern begleitet und beraten. Zwischenzeitlich gab es Abstimmungsgespräche, in diesem Rahmen wurden auch einige gemeindliche Liegenschaften besichtigt.

 

Dem Gemeinderat wurde in der Sitzung vom 22.03.2018 ein Sachstand zum Verfahren von den Projektbetreuern Herrn Körner, Energieberater am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Uffenheim und Herrn Neckermann gegeben.

 

Für die örtlichen Gewerbetreibenden mit Produktion in Kirchheim wurde von den beiden Energieberatern am 28.11.2018 eine Energiesprechstunde angeboten.

 

In der jetzigen Sitzung stellte Herr Neckermann den Abschlussbericht anhand einer Präsentation zum Projekt vor.

 

Insbesondere für das Schwimmbad und ein mögliches Nahwärmenetz im Umfeld des Rathauses haben sich interessante Ansatzpunkte ergeben.

 

Herr Neckermann stellte den Maßnahmenkatalog für das Schwimmbad umfassend vor:

 

1. Erneuerung Motoren / Pumpen (noch nicht akut, aber Pumpen sind am Ende der Laufzeit)

2. bedarfsgerechtes Regelverhalten

3. PV-Anlage zur Eigenstromerzeugung

4. Erwärmung des Wassers für die Schwimmbecken mit einer Wärmepumpe

 

1. Bürgermeister Jungbauer erläuterte hierzu, Hintergrund der Erwärmung der Becken ist eine konstante Wassertemperatur, auch an kühleren Tagen, was eine Attraktivitätssteigerung bedeutet.

 

Bezüglich Nahwärmenetze erläuterte Herr Neckermann anschließend die Vollkostenbetrachtung (jährliche Kosten). Hier gibt es ein neues (wieder aufgelegtes) Förderprogramm nur in Bayern – BIOKLIMA und speziell für Biomasseheizanlagen eine Förderung der „Investitionsmehrkosten“.

 

Als Fazit wird ein Nahwärmenetz mit Hackschnitzel empfohlen und eine PV-Anlage ist empfehlenswert.

 

Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat, wie es sich mit anderen möglichen Gebäuden wie z.B. Kirche oder Kindergarten verhält wurde ausgeführt, dass der Kindergarten zu weit weg ist und bei der Sanierung eine neue Heizung eingebaut wurde. Laut Information von Herrn Körner sollte zuerst geklärt werden, welcher Bedarf bei der Gemeinde besteht. Erst sollte man sich auf Schule und Rathaus konzentrieren. Alles weitere wird sich im Rahmen der weiteren Projektierung herausstellen.

 

Der Gemeinderat Kirchheim nahm den Abschlussbericht zum Energiecoaching Plus 2018 einstimmig zustimmend zur Kenntnis.

 

Für folgende Maßnahmen sollen im kommenden Haushalt Finanzmittel bereitgestellt werden:

 

  • Vorsorglich Finanzmittel für Erneuerung der Pumpen im Schwimmbad
  • Mittel für Projektierung und Umsetzung PV-Anlage Schwimmbad
  • Mittel für Projektierung Nahwärme Rathaus / Schule

 

 

Interkommunale Beschaffung eines Gerätes zur thermischen Bekämpfung von Unkraut für die gemeindlichen Bauhöfe

 

Auf Ebene der interkommunalen Allianz (ILEK) Fränkischer Süden wurde die gemeinsame Beschaffung diverser Gerätschaften für die Kommune besprochen. Dabei befasste man sich auch mit alternativen Formen der Unkrautbekämpfung, da die bisherigen Formen z.B. mit Herbiziden im öffentlichen Bereich (Straßen, Wege, Plätze) zum Teil verboten sind.

 

Eine Möglichkeit bietet das Abflammen, diese Methode ist sehr zeitaufwändig und in manchen Bereichen wegen vorhandener Brandlasten nicht immer möglich. Am Markt ist zu beobachten, dass sich die Unkrautbekämpfung mittels heißem Wasser (ohne Zusatz von weiteren Mitteln) immer mehr durchsetzt. Einige wenige haben sich mit ihrer Technik durchgesetzt und diese erscheint inzwischen ausgereift.

 

Die Mitarbeiter des Bauhofs Kirchheim hatten aus diesem Grund in den letzten Jahren mehrfach ein entsprechendes mobiles Mietgerät eines Würzburger Dienstleisters im Einsatz. Die Ergebnisse waren als durchweg positiv zu bewerten. Für eine nachhaltige Unkrautbekämpfung ist allerdings der mehrmalige Einsatz (4 -5 Mal je Fläche) notwendig um auch einen optisch ansehnlichen Zustand zu erreichen. Ein Leihgerät kostet pro Tag knapp 600,- Euro (brutto).

 

Es gab daher auf Ebene der 1. Bürgermeister der Gemeinden Bütthard, Giebelstadt und Kirchheim die Überlegung, gemeinsam ein solches Gerät zu beschaffen. Durch die Marktgemeinde Giebelstadt wurde daher eine Marktschau durchgeführt.

 

Die Fa. BayWa arbeitet mit den Anbietern Kärcher und Heatweed zusammen. Beide Anbieter haben ihre Geräte, welche jeweils auf Anhängern montiert sind, vorgestellt.

 

Nach der Vorführung der Geräte besteht die Übereinstimmung, dass die gestellten Anforderungen am bestem von dem Gerät Heatweed Multi erfüllt werden.

 

Nach dem vorliegenden Angebot der Fa. BayWa liegt der Preis unter Berücksichtigung der zugesagten Rabatte mit der gewünschten Ausstattung bei rund 33.500 Euro brutto.

 

Der Markt Bütthard, der Markt Giebelstadt und die Gemeinde Kirchheim könnten das Gerät interkommunal beschaffen und abwechselnd einsetzen. Damit wäre eine gute Auslastung zu erreichen. Das Gerät würde am Bauhof in Giebelstad stationiert werden und dort durch die Mitarbeiter der Bauhöfe abgeholt werden. Die Einteilung der Nutzung erfolgt nach Kalenderwochen im Voraus, so dass die Einsatzmöglichkeiten klar definiert sind.

 

Der Markt Giebelstadt würde die Beschaffung durchführen und den Unterhalt vorstrecken. Die anteiligen Beschaffungskosten sollen dann sofort nach Zahlung der Rechnung, die Unterhaltskosten jährlich mit Ablauf des Jahres in Rechnung gestellt werden.

 

Aus Gründen der Vereinfachung wird vom Marktgemeinderat Giebelstadt vorgeschlagen, die Kosten im Verhältnis 60 % Giebelstadt, 20 % Bütthard und 20 % Kirchheim aufzuteilen.

 

Der Anteil der Gemeinde Kirchheim an den Beschaffungskosten würde somit rund 6.700 Euro betragen.

 

Der Marktgemeinderat Giebelstadt hat die Beschaffung beschlossen, der Gemeinderat der Gemeinde Bütthard ebenfalls.

 

Die Gemeinde Geroldshausen hat nach entsprechender Beteiligung des 1. Bürgermeisters Josef Schäfer kein Interesse an einer gemeinsamen Beschaffung signalisiert. Über die Regierung von Unterfranken wurde geprüft, ob die interkommunale Beschaffung gefördert werden könnte, dies ist leider nicht der Fall.

 

Die Beschaffung soll bis Ende dieses Jahres erfolgen, die Rechnungslegung erfolgt im kommenden Jahr.

 

Der Gemeinderat Kirchheim stimmte der interkommunalen Beschaffung eines Geräts zur thermischen Bekämpfung von Unkraut gemeinsam mit den Gemeinden Giebelstadt und Bütthard wie vorgestellt einstimmig zu.

 

Die entsprechenden Finanzmittel in Höhe von 6.700 Euro sind im kommenden Haushalt bereitzustellen.

 

Änderungen bei Straßenbeleuchtungsanlage im Bereich der Kleinrinderfelder Straße/ Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn AG

 

Im Zuge der Streckensperrung wegen der Tunnelbauarbeiten bei Wittighausen wird der Bahnhaltepunkt zum Endhaltepunkt und von dort aus beginnt der Schienenersatzverkehr (SEV). Die Fahrgäste werden hierzu vom Bahnhaltepunkt zu den beiden Bushaltestellen Mergentheimer Straße laufen und dort in Busse einsteigen. Dadurch wird mit einem erhöhten Fußgängeraufkommen im Bereich Kleinrinderfelder Straße/Brücke über die Deutsche Bahn gerechnet.

 

Um die Sicherheit nicht nur hierbei zu erhöhen, gab es einen Ortstermin mit der Main-Donau Netzgesellschaft (MDN). Daraufhin wurden Vorschläge für die Installation der Straßenbeleuchtungsanlage mit einer höheren Leistung im dortigen Bereich unterbreitet.

 

Bei den jetzigen Lampen handelt es sich um Köpfe mit LED-Retrofit Leuchtmittel mit einer Leistung von 22 W, einem Lichtstrom von 2800 lm auf einen Abstrahlwinkel von 270° verteilt. Die Lichtfarbe ist neutralweiß 4000 K.

 

Die vorgeschlagenen neuen Leuchtenköpfe sind der Typ „I-tron one LED“ (wie u.a. auch im Neubaugebiet „Am Schoppen“ mit einer Systemleitung von 77 W, einem Lichtstrom von 9890lm mit Lichtfarbe neutralweiß 4000K.

 

Die Kosten für die Neuanschaffung belaufen sich bei der Verwendung des Typs „I-tron one LED“ auf 2622,58 Euro inklusive der Montage.

 

Im Haushalt stehen für den Unterhalt Straßenbeleuchtung noch ca. 6.500 Euro zur Verfügung.

 

Seitens der Verwaltung wurde vorgeschlagen, die Straßenbeleuchtungsanlage im dortigen Bereich bei der MDN zu beauftragen.

 

Der Gemeinderat Kirchheim stimmt der Beauftragung der Errichtung der Straßenbeleuchtungsanlage durch die Main-Donau-Netzgesellschaft bei einer Gegenstimme zu.

 

 

Radweg entlang der Staatstraße 511 zwischen Kirchheim und der Landesgrenze - Abschluss einer Ausbauvereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt Würzburg

 

Für den Bau des Radwegs entlang der Staatsstraße 511 zwischen Kirchheim und der Landesgrenze ist der Abschluss einer Ausbauvereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Würzburg (Straßenbauverwaltung) und der Gemeinde Kirchheim abzuschließen.

 

Diese Vereinbarung umfasst auch die Modalitäten bezüglich der Erschließungsarbeiten und den Gehwegneubau ab dem Anwesen Mergentheimer Straße 21 bis zum Anschluss an den Radweg auf Höhe der Norma. Die Baukosten für die Erschließungsarbeiten sind von der Gemeinde zu übernehmen. Die Ausbauvereinbarung regelt den Umfang und die Kostenteilung, aber auch die späteren Unterhaltslasten der Anlagen.

 

Seitens der Straßenbauverwaltung wurde ein Entwurf der Vereinbarung übersandt, laut Auskunft der Sachbearbeiterin handelt es sich hierbei um einen „Standartvertrag“.

 

Weiterhin wird in der Ausbauvereinbarung geregelt, dass die Gemeinde der Straßenbauverwaltung für die Übernahme der Planung, der Bauleitung und den sonstigen Verwaltungsaufwand mit 5 v.H. der auf die Gemeinde entfallenden Baukosten einschließlich Mehrwertsteuer mit Grunderwerb ersetzt.

 

Bezüglich der Bau- und Unterhaltslast wird folgendes geregelt:

 

  • Die Straßenbaulast an den fertiggestellten Straßenteilen im Bereich der St 511 richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
  • Die Straßenbauverwaltung übernimmt die Baulast am Radweg bis Bau-km 0+970. Die Gemeinde übernimmt die Baulast am Gehweg von Bau-km 0+970 bis Bauende bei Bau-km 1+150.        

 

Es besteht Übereinstimmung, dass die Unterhaltungslast am Radweg bzw. am Geh- und Radweg der Gemeinde und an der Fahrbahn der St 511 (Querungshilfe) der Straßenbauverwaltung obliegt.

 

Weitere Details waren dem Entwurf der Ausbauvereinbarung zu entnehmen, welche dem Gremium vorlag.

 

Der Gemeinderat Kirchheim nahm die Vereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Würzburg und der Gemeinde zur Kenntnis und stimmt dieser einstimmig zu.

 

 

4. Änderung Bebauungsplan Gaubüttelbrunn "Hinter der Schule" –

Vollzug des Baugesetzbuches

 

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 18.01.2018 das Büro Wegner Stadtplanung mit der Erstellung der notwendigen Unterlagen für die 4. Änderung des Bebauungsplans „Hinter der Schule“ in Gaubüttelbrunn zur Schaffung von innerörtlicher Wohnbaufläche auf der Teilfläche des Grundstücks 609/1 (ehemalige Friedhofserweiterung) beauftragt. Auf den seinerzeitigen Sachvortrag wurde verwiesen.

 

Zwischenzeitlich wurden vom Büro jeweils zwei Planvarianten für eine Einfamilienhausbebauung sowie eine Mehrfamilienhausbebauung mit den vorentwurflichen Überlegungen für die maßgeblichen Festsetzungen von Art und Maß der baulichen Nutzung und der möglichen Baugrenzen erstellt. Je nach Gebäudetypus hat man sich dabei an der umgebenden Bebauung orientiert, die entsprechenden Gebäude sind jeweils der Planungsvariante zugeordnet.

 

Der Geltungsbereich erstreckt sich über die südliche Teilfläche des Grundstücks Flur-Nr. 609/1 der Gemarkung Gaubüttelbrunn und ergibt sich aus dem Lageplan.

 

Im Norden grenzt der Änderungsbereich an den Friedhof bzw. die Friedhofsmauer, im Osten an die bestehende Wohnbebauung entlang der Hauptstraße und Rosenstraße. Im Süden verläuft, aus Giebelstadt kommend, die Hauptstraße und im Westen schließt das Grundstück mit der Flurnummer 605 an, welches mit einem giebelständigen Wohnhaus und dahinterliegendem Scheunengebäude in Art eines 2-Seithofs bebaut ist.

Die Fläche wird von Norden kommend über die Rosenstraße erschlossen, die im Bereich der geplanten Zufahrt zu den Grundstücken in einem Wendehammer endet.

 

Anlass und Ziel der Planung:

 

In Gaubüttelbrunn besteht seit vielen Jahren eine starke Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum, der oft nicht entsprochen werden kann, da die Gemeinde selbst keine baureifen Grundstücke besitzt und die bislang unbebauten Flächen aus Privatbesitz sehr oft nicht zum Verkauf stehen.

Entsprechend der Zielsetzung des LEP 2013 Ziel 3.2. „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ sowie § 1a Abs. 2 BauGB soll im Rahmen einer Maßnahme der Innenentwicklung Bauland geschaffen und ein Beitrag gegen den Flächenverbrauch im Außenbereich geleistet werden. Die ursprünglich für eine zukünftige Erweiterung des Friedhofs vorgesehenen Flächen im Süden der bestehenden Gräberfelder werden nicht benötigt, da auf der verbleibenden Friedhofsfläche noch ausreichend Kapazität besteht.

Durch die Änderung der bisher als Grünfläche mit der Zweckbestimmung Friedhof festgesetzten Teilfläche der Fl.-Nr. 609/1 in ein WA-Gebiet kann damit die Schaffung neuer Wohnbauflächen erzielt werden. Die Flächen befinden sich im Eigentum der Gemeinde, so dass über ein privatrechtliches Baugebot die Bebauung sichergestellt werden kann.

 

Der Gemeinderat Kirchheim beschloss einstimmig die Aufstellung der 4. Bebauungsplanänderung „Hinter der Schule“, billigte den Entwurf des Büros Wegner Stadtplanung vom 22.11.2018 und beauftragte die Verwaltung mit der Durchführung der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange.

 

Sobald die Änderungen des Bebauungsplans Rechtskraft haben, werden die Modalitäten für die Vergabe der beiden Bauplätze vom Gemeinderat festgelegt und im Anschluss veröffentlicht.

 

 

Antrag Johanniszweigverein Kirchheim e. V. auf den Zuschuss für den Umbau von Toiletten in der Fischegruppe am Kindergarten St. Michael in Kirchheim

 

Mit Schreiben vom 16.10.2018 stellte der Johanniszweigverein Kirchheim e.V. den Antrag auf Zuschuss für den barrierefreien Umbau der Toiletten in der Fischegruppe. Hintergrund ist die Aufnahme eines integrativen Kindes mit einer Gehbehinderung und dem damit verbundenen notwendigen Umbau der Toilettenanlage.

 

Die weiteren Ausführungen waren dem Antrag des Vereins zu entnehmen und wurden in der Sitzung vorgestellt.

 

Es wurden vom Verein zwei Varianten vorgeschlagen:

 

  1. Umbau Rückwand (mit Gewährleistung)           
    = Gesamtkosten laut Angeboten 5.869,43 Euro

 

  1. Edelstahlkonstruktion (ohne Gewährleistung)

= Gesamtkosten laut Angeboten 1.820,70 Euro zuzüglich Montagekosten, der genaue Aufwand ist derzeit noch nicht bekannt

 

Bei Variante 1 würde der 2/3 Zuschuss der Gemeinde 3873,82 Euro betragen.

 

Bei Variante 2 würde der 2/3 Zuschuss der Gemeinde ca. 1201,66 Euro zuzüglich der Montagekosten betragen.

 

Die Mittel für den Zuschuss sind im Haushalt vorhanden, da u.a. kein Defizitausgleich zu erwarten ist.

 

Der Gemeinderat Kirchheim stimmte dem Antrag einstimmig zu und übernimmt insgesamt 2/3 der schlussgerechneten Gesamtkosten für den behindertengerechten Umbau der Toilettenanlage in der Fischegruppe auf Grundlage von Variante 2 zzgl. der Montagekosten.

 

 

Aufforstungsmaßnahme - Waldumbau - Klößberg Gaubüttelbrunn

 

Im Rahmen des Waldbegangs des Gemeinderats am 02.11.2018 wurde auch eine Waldfläche der Gemeinde in Gaubüttelbrunn, Flurstück 245/0, Klößberg, Gaubüttelbrunn und umliegende Grundstücke in Augenschein genommen. Das gemeindliche Grundstück hat eine Größe von 3652 m² und ist nahezu vollständig mit Gehölz bedeckt.

 

Von den Vertretern des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), Frau Raunecker und Herrn Langguth wurde vor Ort ausgeführt, dass es sich bei dem Bewuchs auf dem und den umliegenden Grundstücken um Wald im Sinne des WaldG handelt, da der Charakter eines Waldes vorhanden ist.

 

Bei den Kiefern und Fichten handelt es sich um nicht standortgerechten Bewuchs, daher wird vorgeschlagen über eine Maßnahme des Waldumbaus diese und möglicherweise umliegende Flächen aufzuwerten. Dieser Waldumbau ist förderfähig und könnte gemeinsam im Rahmen einer Sammeldurchforstung mit den privaten Anliegern durchgeführt werden. Ziel wäre die Anpflanzung eines Mischwaldes, der den klimatischen Herausforderungen gewachsen ist. Beim jetzigen Bewuchs ist deutlich erkennbar, dass das diesjährige trockene und heiße Jahr zu Schäden geführt hat. Weiterhin sind die dortigen Grundstücke nicht mit Rückegassen erschlossen, so dass eine zielgerichtete und nachhaltige Bewirtschaftung kaum möglich ist.

 

Weiter wäre über die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt zu prüfen, ob der Waldumbau auch als Ausgleichsmaßnahme anerkannt wird, da eine deutliche Aufwertung beim Umbau erfolgen würde.

 

1. Bürgermeister Jungbauer führte den Sachverhalt hierzu näher aus. Weiterhin informierte er auch über das Ergebnis des Waldbegangs hinsichtlich Schädlingen. Hier ist im kommenden Jahr wieder geplant, eine Befliegung gegen Schwammspinner durchzuführen. Auch ist die Sinnhaftigkeit für eine Waldflurbereinigung aus Sicht des Gemeinderats gegeben. Entsprechende Informationen bei den zuständigen Stellen werden eingeholt.

 

Der Gemeinderat Kirchheim nahm den Sachvortrag zum geplanten Waldumbau im Bereich Klößberg in Gaubüttelbrunn einstimmig zustimmend zu Kenntnis. Die Verwaltung wurde beauftragt, die notwendigen Schritte für den Waldumbau wie auch die Klärung der Förderung auch unter Beteiligung der Anlieger einzuleiten.

 

 

Verpachtung des Kiosks im Freibad Kirchheim

 

Der Kiosk im Freibad Kirchheim wird seit der Badesaison 2015 von Herrn Jalloul betrieben. Mit Schreiben vom 30.10.2018 teilte Herr Jalloul mit, dass er den Kiosk aus persönlichen Gründen ab der kommenden Saison leider nicht mehr betreiben kann. Herr Jalloul kündigte den Pachtvertag frist- und formgerecht zum 31.12.2018. Der 1. Vorsitzende des Schwimmbadfördervereins, Frank Hellmuth, ist darüber informiert.

 

Um auch in der nächsten Badesaison eine/n Betreiber/in für den Kiosk zu haben, sollte frühzeitig eine Ausschreibung vorgenommen werden. In der Verwaltung hat sich bisher eine Interessentin für den Betrieb des Kiosks gemeldet.

 

Es wurde Seitens der Verwaltung vorgeschlagen, dass der 1. Bürgermeister für die Vergabe des Kiosks an eine neue Pächterin/neuen Pächter beauftragt wird, in enger Abstimmung mit dem Schwimmbadförderverein. Dieses Verfahren wurde auch bei früheren Vergaben so gehandhabt.

 

Der Pachtzins beträgt derzeit 654,50 Euro (brutto).

 

Der Gemeinderat Kirchheim beschloss die Ausschreibung der Verpachtung des Kiosks im Freibad Kirchheim einstimmig. Der 1. Bürgermeister Jungbauer wurde mit der Vergabe des Kiosks an eine neue Pächterin/neuen Pächter beauftragt und für den Abschluss des entsprechenden Pachtvertrags ermächtigt. Der bisherige jährliche Pachtzins wird beibehalten.

 

 

Feuerwehrdienstversammlung

 

Laut dem Jahresbericht des Inspektionsbereichs Mitte der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Würzburg gab es in diesem Jahr bisher 13 Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim und 9 für die in Gaubüttelbrunn. Es gibt Überlegungen, auf Landkreisebene einen gemeinsamen Atemschutzpool zu errichten. Bisher werden die Atemschutzmasken einzeln von den Gemeinden beschafft. Zukünftig könnte dies über den Landkreis erfolgen, dadurch erhofft man sich eine günstigere Beschaffung, aber auch einfacheren und wirtschaftlicheren Unterhalt.

 

 

Info aus ILEK Allianz „Fränkischer Süden“

 

Die Allianz besteht seit 2012 und die Förderung durch den Freistaat Bayern endet 2019. Es gibt nun die neue Möglichkeit der Förderung für bis zu weitere 7 Jahre durch den Freistaat. Von der Bürgermeisterrunde wurde beschlossen, die entsprechenden Schritte einzuleiten, damit das Projekt mit Förderung fortgeführt werden kann.

 

Hierzu ist eine Evaluation der bisherigen Fortschritte und Projekte nötig, dazu muss auch ein externes Büro mit hinzugezogen werden. Man ist sich allerdings einig, dass der Umfang der Evaluation auf das nötigste begrenzt werden soll und sehr Projektbezogen weitergearbeitet werden soll.

 

 

Die Mitfahrerbänke sollen bis Ende des Jahres von der Firma Eibe ausgeliefert werden, danach erfolgt die farbliche Gestaltung und der Aufbau ist für das kommende Frühjahr geplant.

 

Änderung Zuständigkeit Förster

 

Herr Langguth vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten teilte mit, dass er intern die Stelle wechselt. Die dauerhafte Nachfolge ist derzeit noch nicht geregelt, da eine Stellenbesetzung noch nicht erfolgte.

 

Reinigung Rathaus

 

Gemäß Beschluss der Gemeinschaftsversammlung wurde eine Stellenausschreibung für die Reinigungsarbeiten im Rathaus durchgeführt. Nach den Vorstellungsgesprächen wurde die Stelle nun an Frau Heusner vergeben, diese ist bereits für die Gemeinde im Schwimmbad und der Turnhalle tätig.

 

 

Termine:

 

Terminvormerkungen Gemeinderatssitzungen 2019 (Änderungen vorbehalten):

 

Sitzungsbeginn jeweils 19:30 Uhr

 

17.01., 14.02., 21.03., 11.04., 16.05., 27.06., 25.07., 19.09., 17.10., 21.11., 19.12., 16.01.2020

 

 

 

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen!

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