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Gemeinde Kirchheim in Unterfranken  |  E-Mail: verwaltungsgemeinschaft@kirchheim-ufr.de  |  Online: http://www.kirchheim-ufr.de

Aktuelles aus dem Gemeinderat - Sitzung vom 19.09.2019

Kurz notiert aus der Sitzung des Gemeinderats vom 19.09.2019

 

Schaffung von Wohnbauflächen im

Gemeindegebiet - § 13b BauGB

 

Wie bereits mehrfach im Gemeinderat informiert wurde gibt es noch bis 31.12.2019 die Möglichkeit über den §13b BauGB vereinfachte Bebauungspläne aufzustellen. Bis zu diesem Datum hat der Aufstellungsbeschluss zu erfolgen, die Erarbeitung der Bebauungspläne und der Satzungsbeschluss müssen bis spätestens 31.12.2021 erfolgen. Dabei kann unter Umständen eine umfassende Umweltprüfung entfallen und auch Ausgleichsflächen für die Schaffung von Bauland sind meist nicht notwendig, insgesamt ist das Verfahren über den §13b BauGB erheblich vereinfacht.

 

In Kirchheim könnten dabei die auch in der Überarbeitung des Flächennutzungsplans vorgesehene „Friedhofserweiterungsfläche“ (entlang Lilacher Straße) und in Gaubüttelbrunn der Bereich nördlich des „Wasserhaus“ zur Schaffung von Neubaugebieten in Betracht gezogen werden.

 

In der Sitzung des Gemeinderats vom 27.06.2019 wurde das Büro „Auktor“ mit der Erarbeitung von „städtebaulichen Studien“ beauftragt. Herr Rehbein vom Büro „Auktor“ war in der Sitzung anwesend und stellte erste Ergebnisse insbesondere zum Vorhaben in Gaubüttelbrunn vor.

 

1. Bürgermeister Jungbauer bat Herrn Rehbein vom Büro Auktor um dessen Sachvortrag. Herr Rehbein stellte zwei mögliche Varianten für Gaubüttelbrunn vor:

 

1. Variante

 

nordöstlich vom Wasserhaus, als 2 Stichwege, Größe: ca. 1,3 ha, 12 Bauplätze, Bauplatzgröße: ca. 500 m² bis 800 m²; Anbindung an die Straße „Am Wasserhaus“ zwischen den Anwesen „Am Wasserhaus 18 und 20“.

 

 

 

2. Variante

 

südöstlich Wasserhaus, als Ringstraße, Größe: ca. 2 ha, 20 Bauplätze, Bauplatzgröße: ca. 500 m² bis 900 m², Anbindung an die Kreisstraße WÜ 13.

 

Herr Rehbein stellte fest, dass für Kirchheim noch keine Variante erarbeitet wurde. Eine Beendigung der Bauleitplanverfahren bis Jahresende 2021 hielt er für realisierbar.

 

In der anschließenden Diskussion wurde festgestellt, dass bis zur nächsten Sitzung weitere Varianten für Kirchheim / Lilacher Straße vorgelegt werden sollen.

 

Danach sollte mit den betroffenen Grundstückseigentümerinnen und –eigentümern Gespräche geführt werden. Es wurde als zielführend erachtet, dass dabei aber schon konkretere Planungen und auch mögliche Erschließungskosten benannt werden, damit konkrete Gesprächsinhalte bekannt sind. Erklärtes Ziel des Gemeinderates ist, dass mindestens 3/4 der Flächen von der Gemeinde übernommen werden können. Ansonsten sind weitere Planungen, bzw. Umsetzungen hinfällig.

 

 

Sanierung der Ortsdurchfahrt Mergentheimer Straße in Kirchheim - Festlegungen bezüglich des Gehwegbaus auf Höhe Anwesen Mergentheimer Str. 21

 

Im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt Mergentheimer Straße in Kirchheim wird der Gehweg auch vor dem Anwesen Mergentheimer Straße 21 auf zwei Meter Breite ausgebaut. Geplant ist, den Gehweg in südlicher Richtung (in Richtung Grundstück) abzuböschen, so wie dies auch derzeit bereits der Fall ist. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Verbreiterung des Gehwegs wäre es notwendig rund 45 m² vom dortigen Eigentümer zu erwerben. Aus diesem Grund gab es mehrere Ortstermine auch unter Beteiligung des Eigentümers.

 

Folgende Vorschläge wurden dabei erarbeitet:

 

Variante 1: Die Gemeinde erwirbt 45 m² vom Anlieger, damit der Gehweg auch zukünftig abgeböscht werden kann. Im Notarvertrag wird ein umfangreiches und sehr niederschwelliges Rückkaufsrecht für die 45 m² vereinbart. Der Kaufpreis ist beim Rückkauf identisch mit dem vom Ankauf. Das Rückkaufsrecht wird daran geknüpft, dass der derzeitige Eigentümer dieses jederzeit anzeigen und somit ausüben kann. Bei der Ausübung des Rechts wäre der Gehweg baulich abzusichern, sollte die neu errichtete Böschung im Falle des Ankaufs vom jetzigen Eigentümer verändert oder beseitigt werden.

 

Variante 2: Die Gemeinde erwirbt ca. 35 m² vom Anlieger, zur Absicherung der Böschung werden Muschelkalkquader gesetzt. Durch die Steine wird der Böschungsfuß stark verkürzt, was zu einer starken Verkleinerung der Inanspruchnahme des Grundstücks Mergentheimer Straße 21 geführt hätte. Die Baukosten für die Muschelkalkquader wurden vom Büro „planungsschmiede“ auf ca. 4.500 Euro brutto geschätzt.

 

Variante 3: Es erfolgt kein Grunderwerb, die Böschung wird durch eine L-Steinwand mit Geländer mit 24 Meter Länge ersetzt. Baukosten ca. 20.000 Euro brutto.

 

Für die Varianten 2 und 3 lagen dem Sachvortrag entsprechende Entwurfspläne bei.

 

Seitens der Verwaltung und des 1. Bürgermeisters Jungbauer wurde Variante 1 ausdrücklich bevorzugt und es gab intensive Bemühungen zur Umsetzung dieser. Leider hat der Eigentümer mitgeteilt, dass Variante 3 zur Ausführung kommen muss, da kein Grunderwerb beim betroffenen Grundstück möglich ist.

 

Nach Rücksprache mit der Regierung von Unterfranken ist die Variante 3 förderfähig, da der Eigentümer nicht verkaufsbereit ist. Die Ausführung der Variante hat so zu erfolgen, dass kein Ingenieurbauwerk entsteht (Mauer kleiner 1,50 Meter Höhe).

 

Eine Verschmälerung des Gehwegs an dieser Stelle ist nicht möglich, da der betroffene Abschnitt zu lange ist. Hierdurch würde eine Förderung des Gehwegbaus nicht erfolgen, da keine Verbesserung erfolgen würde. Weiterhin ist dieser Abschnitt in den Förderunterlagen als 2 Meter breiter Abschnitt vorgesehen.

 

1. Bürgermeister Jungbauer gab in der Sitzung einen aktuellen Sachvortrag zum Sachstand der Sanierung der Ortsdurchfahrt. Die Freigabe zur Ausschreibung wurde zwischenzeitlich von der Regierung von Unterfranken erteilt, die Submission soll Mitte Oktober erfolgen. Die Förderung wird dann auf Grundlage der Ausschreibungsergebnisse berechnet, mit der Zusage ist bis Ende November zu rechnen. Der Baubeginn soll baldmöglichst im Jahr 2020 beginnen.

Der Gemeinderat nahm den Sachvortrag zur Kenntnis und beschloss einstimmig die Ausführung der Variante 3 wie vorgestellt.

 

 

Ersatzneubau der Sportplatzbrücke –

Vergabe der Arbeiten für die Erneuerung der Verkehrsfläche (Rampe)

 

Im Gremium war man sich einig, dass im Rahmen der Arbeiten für den Ersatzneubau der Sportplatzbrücke auch die Verkehrsfläche (sog. Rampe) von der Norma her kommend erneuert werden soll. Entsprechende Planungen hierzu wurden vom Büro „plan2o“ vorgenommen und abgestimmt.

 

Der Gehweg entlang der Verkehrsfläche wird im Rahmen der Bauarbeiten an der Brücke erneuert, die entsprechende Beauftragung erfolgte im Rahmen der Vergabe an die Firma Hörnig. Diese Maßnahme wird über das Vorhaben auch vom Freistaat Bayern über die Regierung von Unterfranken gefördert, da der Gehweg verbreitert wird.

 

Zwischenzeitlich wurde von der Firma Hörnig mitgeteilt, dass die Erneuerung der Verkehrsfläche auf der Rampe über das Leistungsverzeichnis des Neubaus der Sportplatzbrücke (Anbindung bestehender Verkehrsanlagen) abgewickelt werden könnte. Einzelne Positionen sind hierin zwar nicht enthalten, was aber aus Sicht der Verwaltung kein Problem darstellt. Nachunternehmer wäre die Firma Konrad Bau.

 

Vom Ingenieurbüro „plan2o“ liegt eine Kostenschätzung für die Maßnahme vor, diese beläuft sich für die Bauausführung auf rund 108.000 Euro und für die Zwischenlagerung und Entsorgung (bei Annahme von Z0 Material aufgrund der bisherigen Beprobungen) auf rund 8.700 Euro.

 

Bei der Kostenermittlung ist man davon ausgegangen, dass

 

  • die restliche Rampe, ohne Baufeld und den dortigen Schaden erneuert (Klärung derzeit zwecks Kostenübernahme durch Firma Hörnig) werden,
  • die Erneuerung sich auf den Bordstein mit Einzeiler (westlicher Fahrbahnrand) und
  • die Restfläche Asphalt (bis geplante Erneuerung am östlichen Fahrbahnrand) bezieht,
  • die Erneuerung mit einem max. SoB Austausch von ca. 20cm Stärke auskommt,
  • der Asphaltaufbruch nicht pechhaltig ist.
  • der Straßenaufbruch und sonstiger Aushub einer Einstufung nach Z0 entspricht.

 

Ist der Straßenaufbruch abweichend von Z0 einzustufen, ist hierauf noch die jeweilige Zulageposition der Fa. Beuerlein anzusetzen.

 

Nach Durchsicht der aktuellen TV-Befahrung des Oberflächenwasserkanals in der Rampe haben wir ebenfalls Kosten für die punktuelle Sanierung der Leitung einbezogen.

 

Hieraus ergeben sich Leistungen, die nicht über LV-Positionen abgedeckt sind. Die Kosten hierfür sind noch durch die Fa. Hörnig zu benennen, dürften aber nachrangig sein.

 

Der Umfang der Erneuerungsarbeiten ergibt sich aus dem beigefügten Lageplan.

 

Seitens der Verwaltung wurde empfohlen die Firma Hörnig mit den Arbeiten für die Erneuerung der Verkehrsfläche (Rampe) zu beauftragen, entsprechende Haushaltsmittel stehen bereit. Eine separate Ausschreibung, bzw. anderweitige Vergabe wird nicht als zielführend erachtet.

 

Planungskosten für das Ingenieurbüro „plan2o“ werden über den Vertrag zur Anbindung der Straße an die Brücke als Auftragserweiterung abgerechnet. Die Planungskosten liegen bei 20.000 Euro.

 

Der Gemeinderat nahm den Sachvortrag einstimmig zustimmend zur Kenntnis und beauftragte die Firma Hörnig auf Grundlage des Vertrags über den Ersatzneubau der Sportplatzbrücke mit der Erneuerung der Verkehrsfläche (Rampe) auf Seite der Norma wie vorgestellt. Andere Angebote für die Durchführung der Arbeiten sind nicht einzuholen.

 

 

Am Steinach - Verlegung von Leerrohren für den Glasfaserausbau

 

Wie bereits mehrfach ausgeführt sollen im Rahmen der Arbeiten am Gehweg im Bereich „Am Steinach“ (Ausbauabschnitt 1) auch Leerrohre für den späteren Glaserausbau mit verlegt werden.

Von der Firma Höhn liegen nun Angebote für die Arbeiten vor. Diese belaufen sich auf rund 40.000 Euro. Darin enthalten sind die Kosten für Tiefbau am Gehweg (inkl. Asphaltaufbruch und Einbau), der Lieferung und der Verlegung der Speepipes bis in die Anwesen (Nr. 1, 5, 21, 22, 23, 24, 25). Diese Anwesen werden im Zuge der Arbeiten durch die Main-Donau Netzgesellschaft (MDN) auch mit Erdkabeln für die Stromversorgung angeschlossen, die entsprechenden Anschlusskosten auf den Grundstücken werden daher hälftig zwischen der MDN und der Gemeinde geteilt.

 

Bei den Anwesen Nr. 26,27,28, und 29 sind bereits Erdkabel verlegt, daher erfolgt dort Seitens der MDN kein Leitungsbau. Die Gemeinde könnte auch hier Leerrohre für Glasfaserleitungen bis in die Anwesen verlegen lassen, eine Kostenschätzung beläuft sich für diese vier Anwesen auf rund 31.600 Euro. Diese wären von der Gemeinde zu 100% zu tragen. In den Kosten enthalten sind auch diese für die notwendigen Straßenquerungen und den Gehwegbau.

 

Seitens des Gemeinderats war zu entscheiden, welche Anwesen mit Leerrohren angeschlossen werden sollen. Es erscheint trotz der hohen Kosten aus Sicht der Verwaltung sinnvoll auch die Anwesen 26, 27, 28 und 29 anschließen zu lassen, damit bei einer späteren Verlegung der Glasfaserleitungen im dortigen Bereich keine neuen Tiefbaumaßnahmen notwendig sind. Sollte die Verlegung nicht erfolgen, würden die Leerrohre für die Anwesen im Gehwegbereich in Ringen abgelegt werden.

 

Im Haushalt sind für die Gesamtmaßnahme Mittel in Höhe von 84.000 Euro vorgesehen. Bei einer späteren Übergabe des Leerrohrnetzes an einen Betreiber würden die der Gemeinde entstandenen Kosten verrechnet werden.

 

1. Bürgermeister Jungbauer erläuterte die Planungen und das Angebot in der Sitzung.

 

Nachdem die Firma Höhn bereits von der MDN wie auch der Telekom für die Tiefbauarbeiten vor Ort beauftragt ist erscheint eine anderweitige Vergabe an eine andere Firma nicht zielführend/machbar. Daher wurde auf die Angebotseinholung bei anderen Firmen verzichtet.

 

Im Gemeinderat gab es intensive Diskussionen darüber, ob alle Anwesen mit Leerrohren für Glasfaserleitungen angeschlossen werden sollen.

Der Gemeinderat beschloss schlussendlich mehrheitlich die Durchführung der Arbeiten bei der Firma Höhn gemäß dem vorgetragenen Angebot. Die Hausanschlüsse mit Leerrohren für Glasfaserleitungen für die Anwesen Hausnummern 1, 5, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28 und 29 sind herzustellen. Andere Angebote für die Durchführung der Arbeiten sind nicht einzuholen.

 

Anmerkung: Nach derzeitigem Stand werden die Bauarbeiten in dem Bereich in der KW 46/2019 beginnen, die Firma Höhn schätzt die Bauzeit auf vier Wochen.

 

 

Umnutzung des Sitzungssaals im Rathaus als Büroräume für die Verwaltung

 

Wie in der letzten Sitzung des Gremiums vereinbart wurden bezüglich des Sachverhalts weitere Erkundigungen eingeholt. Auf die bisherigen Beratungen und Informationen wurde ausdrücklich verwiesen.

 

Eine grobe Kostenschätzung für den Umbau des Sitzungssaals zu einem Büro für zwei Mitarbeiter und einem Besprechungsraum beläuft sich auf 20-25.000 Euro (ohne Decke – inkl. Trennwände, Türen, Boden), für das Gewerk Elektro und Installation fallen Kosten von ca. 5.000 Euro an.

 

Vom Gemeinderat war zu beschließen ob ein Umbau des Sitzungssaals wie erläutert erfolgen soll und ob ein Mietvertrag mit der Kirchenverwaltung für die Anmietung des Pfarrsaals abgeschlossen werden soll.

 

Wie bereits mehrfach ausgeführt, wird von der Verwaltung favorisiert, den Ausbau wie vorgestellt durchzuführen. Es gab zu dem Punkt eine kurze Diskussion, danach fasste der Gemeinderat folgenden mehrheitlichen Beschluss bei fünf Gegenstimmen:

 

Der Sitzungssaal wird wie vorgestellt zu einem Besprechungsraum und einem Büro für zwei Mitarbeiter umgebaut. Von der Verwaltung sind entsprechende Angebote für die Arbeiten einzuholen. Der 1. Bürgermeister Jungbauer wird ermächtigt die Beauftragung für die Gewerke an den wirtschaftlichsten Anbieter zu erteilen, solange die Vergabesummen innerhalb der genannten Kostenschätzung liegen.

 

Mit der Kirchenverwaltung Kirchheim ist ein Mietvertrag für die Anmietung des Pfarrheims mit folgenden Parametern abzuschließen: Miete p.a. 600 Euro pauschal, Nutzung ca. 20 Mal im Jahr, Laufzeit Vertrag 3 Jahre mit Verlängerungsoption auf 5 Jahre.

 

 

Beschaffung eines 1-Achs-Dreiseitenkippers für den Bauhof

 

Für den Bauhof soll ein neuer 1-Achs-Dreiseitenkipper beschafft werden, darüber wurde Seitens der Verwaltung bereits im Rahmen der Haushaltsberatung informiert.

 

Von der Verwaltung wurden nun in enger Absprache mit den Mitarbeitern des Bauhofs Angebote für einen solchen Anhänger eingeholt. Angebote wurden von der Baywa, der Landtechnik Bach und der Firma Zürn abgegeben.

 

Von der Firma Landtechnik Bach liegt das wirtschaftlichste Angebot für einen auf 7 Tonnen aufgelasteten Anhänger mit der entsprechenden von den Mitarbeitern gewünschten Ausführung der Firma Brantner vor.

 

Der Angebotspreis beläuft sich brutto auf 11.300 Euro, bei einer Verlängerung der Lieferzeit auf 32 Wochen würde der Preis 11.000 Euro betragen. Die aktuelle Lieferzeit beträgt ca. 20-22 Wochen.

 

Seitens der Verwaltung wurde vorgeschlagen, den Anhänger mit einer verlängerten Lieferzeit zu beschaffen, Finanzmittel sind in Höhe von 12.000 Euro im Haushalt vorhanden, müssten aber aufgrund der langen Lieferzeit auch wieder im kommenden Haushaltsjahr vorgesehen werden.

 

1. Bürgermeister Jungbauer stellte fest, dass die Nutzung des Anhängers von den Bauhofmitarbeitern wie bisher aufgrund der fahrerlaubnisrechtlichen Vorschriften nur durch einen Fahrer vollumfänglich, also auch im Wasserleitungs-, Kanalleitungs- und im Straßenbau, genutzt werden darf.

 

Der Gemeinderat stimmte der Beschaffung des Anhängers für den Bauhof wie vorgestellt bei einer verlängerten Lieferzeit zum Preis von 11.000 Euro bei der Firma Landtechnik Bach einstimmig zu.

 

 

Rückblick Schwimmbadsaison

Freibad Kirchheim

 

Nach Ende der Badesaison im Freibad Kirchheim wurde im Gemeinderat insbesondere ein Rückblick gehalten, aber auch ein Ausblick auf die kommende Saison.

 

Bei der Personalgewinnung der hauptamtlichen Badeaufsichten kam es trotz der guten Vergütung weiterhin zu Problemen. Es waren leider nur sehr wenige Bewerberinnen und Bewerber vorhanden, es müssen hierbei in der Zukunft dringend neue Wege eingeschlagen werden, da sich die Situation von Jahr zu Jahr verschlechtert!

 

In diesem Jahr kam es aufgrund von Engpässen bei der Verfügbarkeit der angestellten Kräfte wiederum dazu, dass die Schließung des Freibads unter der Woche bei 18 Schichten nur durch den Einsatz ehrenamtlicher Kräfte verhindert werden konnte. Der Schwimmbadförderverein hat an diesen Tagen die Badeaufsicht ehrenamtlich übernommen, sodass das Bad jeweils geöffnet werden konnte. Herzlichen Dank an den Schwimmbadförderverein!

 

Für das kommende Jahr hat bisher nur eine Mitarbeiterin erklärt wieder als hauptamtliche Badeaufsicht zur Verfügung zu stehen, eine kann dies derzeit nur unter Vorbehalt tun. Zwei Mitarbeiterinnen werden arbeitsbedingt/studienbedingt nicht zur Verfügung stehen.

 

Seit Saisonbeginn am 12.05.2019 bis zum 09.09.2019 kamen 12.041 Besucherinnen und Besucher, im Vorjahr waren es zum Saisonende 18.438, 2017 waren es 8.509 Badegäste, 2016 waren es 11.500 Badegäste, 2015 insgesamt 8.508 Besucher.

 

Von 114 Saisontagen war das Bad an 65 Tagen geöffnet (49 Schließtage, davon 3 Tage wegen des Wassereinbruchs im Technikgebäude).

 

Bezüglich der Öffnungszeiten wurde von der Verwaltung vorgeschlagen das Bad künftig (Witterung egal) am Morgen 2 Stunden zu öffnen und auch am Abend von 18-20 Uhr zu öffnen. Im Zeitraum dazwischen würde je nach Witterung geöffnet oder geschlossen werden, auf Grundlage der bisherigen Verfahrensweise.

 

Im Gremium gab es ausführliche Diskussionen. Dabei wurde u.a. vorgeschlagen eine Personalbindung bzw. -gewinnung durch eine Entgeltfortzahlung bei Nichtöffnung des Schwimmbads zu überlegen, weiter sollte über eine professionellere Aufmachung der Einstellungsanzeige nachgedacht werden.

 

Die Festlegung der Öffnungszeiten vormittags und am Abend wurde als zielgerichtet erachtet, es wurde aber auch festgestellt, dass die Personalgewinnung für die Schwimmbadaufsicht insbesondere aufgrund von Schlechtwetterzeiten und der Qualifikationsanforderungen insgesamt schwierig zu bewerten sind.

 

Die Mitglieder des Gremiums sind aufgefordert, sich weiterhin intensiv Gedanken zu machen.

 

 

Ablauf Zinsbindung eines Darlehens bei der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank Aktiengesellschaft

 

Die Zinsbindung des im Jahr 1999 aufgenommenen Darlehens bei der DZ HYP AG (Immobilienbank der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken), läuft zum 30.09.2019 aus. Das Annuitätendarlehen wurde bisher jährlich mit 5,8 % verzinst. Das Darlehen mit einer ehemaligen Kredithöhe i. H. v. 127.612,38 Euro wird zum 30.09.2019 noch ein Restkapital von 32.410,45 Euro aufweisen.

 

Ab 01.10.2019 kann nun eine Rückzahlung auf die Restdarlehenssumme geleistet oder eine Ratenzahlung bis zur vollständigen Rückzahlung vereinbart werden. Eine Bindung an den bisherigen Kreditgeber besteht nicht, sollte es keine Einigung über die Konditionen geben, wäre das o.g. Restkapital am Werktag nach Ablauf der Zinsbindung vollständig abzulösen. Im Rahmen der Haushaltsberatungen bestand Einigkeit, dass eine vollständige Rückzahlung aufgrund der anstehenden Projekte, wie aber auch der derzeit sehr niedrigen Darlehenszinsen nicht erfolgen sollte.

 

Die Verwaltung schlug daher vor, das Darlehen mit verringertem Zinssatz und gleichbleibenden Annuitäten (ca. 2.500 Euro / Quartal) umzuschulden. Eine vollständige Darlehenstilgung könnte somit bis etwa Ende 2022 erreicht werden.

 

Der Gemeinderat beschloss einstimmig das laufende Annuitätendarlehen bei der DZ HYP AG mit einem Restkapital i. H. v. 32.410,45 Euro umzuschulden. Die Annuitäten sollen in bisheri-

 

ger Höhe vereinbart werden, das Darlehen wird mit einem Zinssatz i.H.v. 0,895 % (effekt.) p.a. verzinst. Darlehensgeber ist gemäß Angebot vom 19.09.2019 die DZ HYP AG. Die Restlaufzeit beläuft sich auf etwa 40 Monate.

 

 

Info-Treffen Freiwilliger Landtausch Wald

 

Das Informationstreffen zum „Freiwilligen Landtausch Wald“ erhielt nur mäßigen Zuspruch. Nur drei Grundstückseigentümer kamen. Ein neuer Versuch erfolgt im Herbst 2019.

 

 

Mittagsbetreuung Grundschule

 

Vom Grundschulverband mussten im Schuljahr 2018/19 rund 32.000 Euro an Eigenmitteln für den Betrieb der Mittagsbetreuung aufgebracht werden. Die Elternbeiträge und Zuschüsse des Freistaats Bayern sind davon bereits abgezogen. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen wurde eine fünfte Gruppe in der Mittagsbetreuung eingerichtet, als Ergänzungskraft wurde hier Frau Michaela Matthews aus Kirchheim eingestellt.

 

 

Grundschule Kirchheim

 

Dieses Jahr wurden in den 1. Klassen insgesamt 41 Kinder eingeschult, es gibt eine Klasse mit 19 Kindern aus Kleinrinderfeld und eine Klasse mit 22 Kindern, davon sind 10 aus Kirchheim und 5 aus Gaubüttelbrunn. Bezüglich der Planungen für die Einführung der Offenen Ganztagesschule (OGS) wird immer noch die Bestätigung der Schülerprognose von der Regierung von Unterfranken erwartet. Daher ruhen derzeit die weiteren Planungen.

 

 

Kindergarten Gaubüttelbrunn

 

Als neue Leiterin wurde Frau Dürr (Gaurettersheim) und als neue Mitarbeiterin Frau Graßner (Geroldshausen) eingestellt. Zwei ehemalige Mitarbeiterinnen hatten gekündigt. Das Kindergartenjahr ist nach Auskunft des 1. Vorsitzenden des St. Anna Vereins Stefan Lesch gut angelaufen, die Stimmung in der Einrichtung ist positiv.

 

 

Wasserverlust Trinkwassernetz

 

Der Trinkwasserdurchfluss war nachts bis zu 2,3 m³ in 15 Minuten sehr hoch. Die Mitarbeiter des Bauhofs waren fast vier Wochen lang nachts mit der Suche beschäftigt. Leider gibt es keine andere probate Suchmöglichkeit. Ein größeres Leck wurde im Bereich der Carl-Schilling-Straße gefunden und behoben. Jetzt ist der Trinkwasserdurchfluss wieder auf Normalmaß.

 

 

Informationen aus der Kirchengemeinde

 

Als neuer Priester ist Herr Doktorand Benjamin Lubega seit 16.09.2019 für die Gottesdienste in der Pfarreien-Gemeinschaft „St. Petrus – Der Fels“ verantwortlich. Den Verwaltungsdienst erledigt weiterhin Herr Pfarrer Matthias Lotz aus Höchberg.

 

 

Interkommunaler Bauhof

 

Die Baugenehmigung für die Außenanlage ist kürzlich wie beantragt vom Landratsamt Würzburg erteilt worden. Die Ausschreibung für die Herstellung der Außenanlage inklusive Silo kann frühestens in vier Wochen erfolgen, das Ingenieurbüro plan2o muss noch die Unterlagen erstellen. Die Heizung im Bauhofgebäude ist in Betrieb. Die Lüftungsanlage soll Ende September betriebsbereit sein.

 

Termin:

 

Die nächste Sitzung des Gemeinderats ist am 21. November 2019 um 19:30 Uhr. Hierzu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

 

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