Landkreis sucht dringend Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete Große Hallen oder Häuser/Wohnungen ab 10 Personen möglich

Die Flüchtlingsströme aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan und anderen Ländern reißen nicht ab. Auch im Landkreis Würzburg suchen nach wie vor geflüchtete Menschen Schutz und Unterkunft. Parallel dazu ist bezahlbarer Wohnraum knapp und der Wohnungsmarkt ist noch immer angespannt.

 

Deshalb sucht der Landkreis dringend Möglichkeiten zur Unterbringung von Asylbewerbern. Unterkünfte, die der Landkreis Würzburg im Rahmen seiner staatlichen Aufgaben betreibt, sind Notunterkünfte und dezentrale Unterkünfte.

 

Für Notunterkünfte werden große Räumlichkeiten (wie Lagerhallen) gebraucht, in denen eine größere Zahl an Asylbewerbern vorübergehend in Räumen oder abgeteilten Parzellen untergebracht werden können. Wichtig hierbei ist, dass entweder Sanitäranlagen vorhanden sind oder genug Platz für WC- und Duschcontainer ist. Hierbei wird ein Mietvertrag über das Objekt geschlossen. Der Betrieb der Unterkunft erfolgt durch den Landkreis. Die Bewohner werden durch „Kümmerer“ vor Ort betreut, zudem sind Security-Kräfte eingesetzt.

 

Darüber hinaus werden Objekte gesucht, die als sog. dezentrale Unterkünfte dienen. Dafür eignen sich normale Häuser oder ehemalige Gaststätten ab einer gewissen Unterbringungskapazität von mindestens zehn Personen. Bei dieser Variante erhält der Unterkunftsbetreiber pro Tag pro untergebrachter Person 20 Euro inkl. Nebenkosten. Die Räume (Schlafzimmer, Küche, Bad) müssen mit Mobiliar eingerichtet sein. Dem Unterkunftsbetreiber obliegen einige Betreuungsaufgaben, etwa die tägliche Anwesenheitskontrolle der Bewohner.

 

Angebote können bei Sophia Laas, Teamleiterin Asyl, unter Tel. 0931 8003-5902, s.laas@Lra-wue.bayern.de eingereicht werden.

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